Sitzungsgelder der TRT-Führungskräfte um 464 Prozent gestiegen!
Die Sitzungsgelder der Mitglieder des TRT-Verwaltungsrats sind in den letzten vier Jahren um 464 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg verstärkt die Kritik an den Ausgaben der Anstalt, die durch Steuern der Bürger finanziert wird.
Die Türkiye Radyo Televizyon Kurumu (TRT) bezieht einen Großteil ihrer Einnahmen aus Steuern der Bürger, was insbesondere deshalb kritisiert wird, weil ihr eine regierungsnahe Berichterstattung vorgeworfen wird. Auch die Ausgaben der Anstalt sind weiterhin Gegenstand öffentlicher Debatten.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, haben die an die Mitglieder des TRT-Verwaltungsrats gezahlten Sitzungsgelder seit 2020 einen bemerkenswerten Anstieg verzeichnet. Während diese Vergütung im Jahr 2020 noch bei 7.259 TL lag, stieg sie 2021 auf 8.934 TL, 2022 auf 13.909 TL und 2023 auf 23.478 TL. Im Jahr 2024 wurde eine Erhöhung um 75 Prozent vorgenommen, wodurch der Betrag 41.000 TL erreichte. Dieser Anstieg entspricht innerhalb von vier Jahren einer Steigerung von 464 Prozent.
Im TRT-Verwaltungsrat sitzen Persönlichkeiten, die der Öffentlichkeit gut bekannt sind. Zu diesen Namen gehören Hilal Kaplan, Oğuzhan Bilgin, der Sohn des ehemaligen Arbeitsministers Vedat Bilgin, der Medienkoordinator des Präsidentenamtes Mücahid Eker sowie Oğuz Göksu, der Autor des Buches „Erdoğans Führungscodes“.
VERWALTUNGSRATSMITGLIEDER
Zu den Namen, die seit 2024 im TRT-Verwaltungsrat vertreten sind, gehören:
Prof. Dr. Ahmet Albayrak, Dozent an der Fakultät für Schöne Künste der Erciyes-Universität, TRT-Generaldirektor Prof. Dr. Zahid Sobacı, Dozent Oğuz Göksu, Mitarbeiter des Büros des Leiters der Kommunikationsdirektion des Präsidentenamtes, Mücahid Eker, Medienkoordinator der Kommunikationsdirektion des Präsidentenamtes, İlayda Atlas Çetin, Publikationskoordinatorin der Daily Sabah, sowie Dozent Veysel Kurt, Dozent an der Medeniyet-Universität.
Nachrichtenquelle: 12punto
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