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Skandal-Vorwurf im Mordfall Hakan Tosun

Ein neuer Skandal im Zusammenhang mit dem Tod des Journalisten Hakan Tosun ist ans Licht gekommen. Es wird behauptet, dass der Motorradfahrer, der die Angreifer zum Tatort brachte, als „Zeuge“ vernommen und anschließend wieder freigelassen wurde.

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Skandal-Vorwurf im Mordfall Hakan Tosun

Am Abend des 10. Oktobers wurde der Journalist, Dokumentarfilmer und Aktivist Hakan Tosun im Istanbuler Stadtteil Esenyurt auf dem Weg zum Haus seiner Familie von unbekannten Personen angegriffen.

Nachdem man lange Zeit nichts von Tosun gehört hatte, stellte sich heraus, dass er schwer verletzt in das Başakşehir Çam und Sakura Stadtkrankenhaus eingeliefert worden war.

Trotz aller medizinischen Bemühungen verstarb Tosun, der auf der Intensivstation behandelt wurde.

MOTORRADFAHRER ALS 'ZEUGE' VERNOMMEN

Im Mordfall waren bereits zwei Angreifer festgenommen worden. Doch mit dem Auftauchen von Aufnahmen des Motorradfahrers, der vom Tatort floh, kam ein neues Detail in der Akte ans Licht.

Wie der Halk TV-Reporter Umut Taştan berichtet, gab die Person namens Yusuf Ö., die den Angreifer beförderte, in ihrer Aussage zu, den Angreifer zum Tatort gebracht zu haben.

Dennoch soll Yusuf Ö. lediglich als „Zeuge“ vernommen und wieder auf freien Fuß gesetzt worden sein.

WAS WAR PASSIERT?

Die Teams der Istanbuler Sicherheitsdirektion hatten die Täter des Angriffs, der sich am 11. Oktober im Stadtviertel Mehmet Akif Ersoy in Esenyurt ereignete, identifiziert.

Die beiden als Täter ermittelten Verdächtigen A.M. (18) und A.Ş. (24) wurden festgenommen und dem Gericht überstellt.


Nachrichtenquelle: 12punto

Hakan Tosun