„Sollte unter dem Titel ‚Politische Erpressung‘ als Straftat gewertet werden…“ Hatipoğlus Wechsel zur AKP sorgt für Diskussionen
In der politischen Arena steht Nebi Hatipoğlu im Mittelpunkt, der aus der İYİ-Partei ausgetreten ist und sich der AKP angeschlossen hat. Nachdem er gefordert hatte, dass seine Partei mit der AKP zusammenarbeiten solle, und für diesen Vorstoß in seiner Partei keine Unterstützung fand, verließ Hatipoğlu die İYİ-Partei und trat der AKP bei. Während diese Entscheidung Hatipoğlus für Aufsehen sorgt, kam eine bemerkenswerte Einschätzung von der Journalistin Sevilay Yılman.
Wir erleben häufig Nachrichten über Abgeordnete, die aus den Parteien, über deren Listen sie ins Parlament eingezogen sind, aus dem einen oder anderen Grund austreten und sich anderen Parteien anschließen. Das jüngste Beispiel dafür ist der Abgeordnete Nebi Hatipoğlu, der ursprünglich für die İYİ-Partei ins Parlament gewählt wurde.
Hatipoğlu, der erklärte, seine Partei solle mit der AKP zusammenarbeiten, dafür jedoch in seiner Partei keine Unterstützung fand und daraufhin seinen Rücktritt erklärte, entschied sich für die AKP.
Auf seinem Social-Media-Account teilte Hatipoğlu ein Foto, auf dem ihm der AKP-Vorsitzende und Präsident Recep Tayyip Erdoğan das Parteianstecker ansteckt, und schrieb dazu:
„Mit der Billigung unseres Präsidenten, Herrn Recep Tayyip Erdoğan, bin ich der AK-Partei-Familie beigetreten.
Ich bete zu Gott; möge er mich auf diesem Weg, den ich eingeschlagen habe, nicht enttäuschen. Möge er es mir ermöglichen, unserem Volk und meinem geliebten Eskişehir gute Dienste zu erweisen.
Ich werde meine Politik, die Eskişehir in den Mittelpunkt stellt, genau so fortsetzen und bin entschlossen, die seit vielen Jahren chronischen Probleme unserer Stadt einzeln zu lösen.“

„POLITISCHE ERPRESSUNG“
Während diese Entscheidung Hatipoğlus sowohl im politischen Umfeld als auch in den sozialen Medien intensiv diskutiert wird, äußerte sich die Journalistin Sevilay Yılman mit einem scharfen Kommentar zu diesem Wechsel.
Yılman bezeichnete das Vorgehen als „politische Erpressung“ und äußerte sich wie folgt:
„Ich sage es immer wieder… Eine Person, die durch eine Wahl ein Amt angetreten hat… egal in welcher Partei oder in welcher Funktion… sollte es eine Regelung geben, die sie bei einem Austritt aus der Partei, für die sie gewählt wurde, auch zum Rücktritt von ihrem Amt zwingt.
Andernfalls sollte dies als Straftat gelten!
Denn die Stimmen werden von der Bevölkerung nicht für die Person selbst abgegeben… sondern weil sie diese Partei vertritt. Wenn die Person die Partei, für die sie gewählt wurde, verlässt, nimmt sie die ihr gegebenen Stimmen gewissermaßen als Beute mit sich.
Das Rechtssystem, das Kinder bestraft, die Baklava stehlen, sollte meiner Meinung nach auch den Preis dafür festlegen, dass ein Politiker das Volk täuscht und dessen Stimmen offen stiehlt…
Es muss ein Gesetz erlassen werden!
Genau wie bei Nebi Hatipoğlu oder anderen in ähnlicher Lage sollten solche Diebstähle unter dem Titel ‚Politische Erpressung‘ als Straftat gewertet werden…“
Nachrichtenquelle: 12punto
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