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Spannungen im Parlament wegen kurdischem Fluch

Die DEM-Partei-Abgeordnete für Izmir, Burcugül Çubuk, beendete ihre Rede im Plenum der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), indem sie beim Verlassen des Rednerpults auf Kurdisch "Möge Gott euch bestrafen" sagte.

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Spannungen im Parlament wegen kurdischem Fluch

Der Gesetzentwurf zum Klimaschutz, dessen Beratungen im April in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) begonnen hatten, der jedoch aufgrund einiger Bestimmungen auf Kritik seitens der Opposition und gesellschaftlicher Gruppen stieß, wurde erneut auf die Tagesordnung des Parlaments gesetzt. Die Abgeordnete der DEM-Partei für Izmir, Burcugül Çubuk, die zum 5. Artikel des Entwurfs das Wort ergriff, sagte beim Verlassen des Rednerpults nach ihrer Rede auf Kurdisch "Möge Gott euch bestrafen".

Da die Abgeordneten die Worte von Burcugül Çubuk nicht verstanden, übersetzte die stellvertretende Parlamentspräsidentin Pervin Buldan diese ins Türkische.

Die stellvertretende AKP-Fraktionsvorsitzende Leyla Şahin Usta erklärte, dass die Worte von Çubuk nicht zum Parlament passten und sagte: "Es gibt nichts Falscheres, als vom Rednerpult des Volkes aus das Volk zu verfluchen. Die Abgeordnete soll sich entschuldigen, und bitte lassen Sie so etwas nicht zu."

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Gülistan Kılıç Koçyiğit, reagierte darauf mit den Worten: "Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass ich das Konzept einer 'Sprache, die wir nicht verstehen' hier nicht akzeptiere. Obwohl die Rednerin selbst Türkin ist, sprach sie auf Kurdisch und drückte auch die türkische Bedeutung aus. Wir sollten darüber diskutieren, ob das Gesagte angemessen ist oder nicht."

Çubuk, die das Wort ergriff, um ihre Äußerungen zu erklären, sagte: "Ich sehe, dass es so verstanden wurde, als hätte ich meine Absicht überschritten. Meine Absicht galt denjenigen, die die Natur zerstören. Ich halte diesen Zorn für natürlich. Ich hatte nicht die Absicht, gegenüber irgendeinem Abgeordneten eine grobe Sprache zu verwenden. Wir haben keinerlei Bedenken, unsere Worte zurückzuziehen."


Nachrichtenquelle: 12punto

AKP DEM-Partei Leyla Şahin Usta Abgeordneter Parlament Pervin Buldan