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Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen gegen Bağcıoğlu ein, der pensionierte Soldaten zum Protest aufrief! Erste Stellungnahme: 'FETÖ-artige Vorgehensweise'

Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat Ermittlungen gegen den stellvertretenden CHP-Vorsitzenden Yankı Bağcıoğlu eingeleitet, weil dieser pensionierte Soldaten dazu aufgerufen hatte, sich für die Leutnants einzusetzen. Bağcıoğlu nahm zu dem Thema Stellung.

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Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen gegen Bağcıoğlu ein, der pensionierte Soldaten zum Protest aufrief! Erste Stellungnahme: 'FETÖ-artige Vorgehensweise'

Die am 30. August 2024 an der Militärakademie abgehaltene Fahnenübergabe und Abschlussfeier ging weit über eine gewöhnliche Zeremonie hinaus und steht seit diesem Datum ganz oben auf der Tagesordnung des Landes. Nach der Zeremonie der Leutnants sorgten der Slogan „Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals“ und das Kreuzen der Säbel für Aufsehen.

LEUTNANTS WURDEN DISZIPLINARISCH BELANGT

Nach dem Vorfall wurden die jungen Leutnants vom Verteidigungsministerium (MSB) einer Disziplinaruntersuchung unterzogen und mit dem Antrag auf endgültige Entlassung vor das Disziplinargericht gestellt. Die Ereignisse stießen sowohl bei der Opposition als auch in der Öffentlichkeit auf heftige Kritik.

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Yankı Bağcıoğlu rief daraufhin pensionierte Soldaten wie ihn selbst dazu auf, auf die Straße zu gehen und Presseerklärungen abzugeben. Auf diesen Aufruf reagierte der AKP-Sprecher Ömer Çelik mit Kritik und bezeichnete den Schritt als „eine Kurzsichtigkeit, die unsere pensionierten Soldaten in einen äußerst falschen Rahmen drängt“.

SCHRITT DER GENERALSTAATSANWALTSCHAFT ANKARA

Während die Debatten andauerten, folgte ein weiterer Schritt der Generalstaatsanwaltschaft Ankara. Demnach wurde gegen Bağcıoğlu von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Gesetz über Versammlungen und Demonstrationen (Nr. 2911) sowie gegen Artikel 95 des Militärstrafgesetzbuches (Nr. 1632) eingeleitet.

"FETÖ-ARTIGE VORGEHENSWEISE"

Gegenüber Nefes äußerte sich Bağcıoğlu und zog einen Vergleich zur FETÖ:

„Wir sehen uns mit einer FETÖ-artigen Methode konfrontiert. Mir liegen keine Informationen über ein Ermittlungsverfahren vor. Aber wir erfahren dies aus einem regierungsnahen Medienorgan. Ich hatte ein solches Verfahren erwartet. Seit gestern, zusammen mit der Erklärung des AKP-Sprechers zu meinem WhatsApp-Beitrag, haben 1100 Trolle gleichzeitig angegriffen. Dabei ist an meinem WhatsApp-Beitrag nichts rechtswidrig. Am 23. November gab es ein Treffen für die Leutnants, damals war das Gouverneursamt Ankara informiert. Es sollte wieder so gehandhabt werden, dass eine Vorabkoordinierung über WhatsApp stattfand. Sobald die Orte für die Aktion feststanden, sollte die Genehmigung eingeholt werden.“


Nachrichtenquelle: 12punto

pensionierte Soldaten Leutnants Yankı Bağcıoğlu