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Stellungnahme der AKP-geführten Gemeinde Gelibolu zum 10.-November-Skandal

Die Gemeinde Gelibolu in Çanakkale hängte anlässlich des 10. November, dem Gedenktag für Atatürk, im gesamten Stadtgebiet Poster auf, die den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk hinter Gittern zeigten. Nachdem die Plakate auf heftige Kritik stießen, wurden sie umgehend entfernt. Die Gemeinde Gelibolu gab daraufhin eine Stellungnahme ab.

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Stellungnahme der AKP-geführten Gemeinde Gelibolu zum 10.-November-Skandal

Die von dem AKP-Bürgermeister Ali Kamil Soyuak geleitete Gemeinde Gelibolu in Çanakkale sorgte anlässlich des 10. November, dem Gedenktag für Atatürk, für Empörung, als sie im gesamten Stadtgebiet Plakate und Poster aufhängte, die Atatürk hinter Gittern zeigten. Ein Bild, das Atatürk hinter Eisenstangen darstellte, wurde im gesamten Bezirk aufgehängt. Nach den heftigen Reaktionen entfernte die Gemeinde das Banner und ersetzte es durch ein Atatürk-Bild mit Halbmond und Stern.

GEMEINDE SPRICHT VON EINEM „TECHNISCHEN FEHLER“

Aufgrund der wachsenden Kritik erklärte die Gemeinde Gelibolu, dass die Plakate aufgrund eines „technischen Fehlers“ fehlerhaft gewesen seien und sofort nach deren Entdeckung entfernt wurden. In der Erklärung der Gemeinde heißt es:

„An dem Tag, dem 10. November, an dem unser großer Anführer Mustafa Kemal Atatürk, dessen Prinzipien und Reformen wir für immer verpflichtet sind, dessen größtes Werk, die Republik Türkei, wir mit Stolz bewohnen und von dessen Ideen und Ansichten wir keinen Moment abweichen, von uns gegangen ist, wurden die von unserer Gemeinde vorbereiteten und aufgehängten 10.-November-Plakate, sobald der technische Fehler bemerkt wurde, von unseren Teams entfernt. Wir verurteilen mit Bedauern jene Personen und Gruppen, die versuchen, aus diesem Fehler politisches Kapital zu schlagen, unsere Loyalität gegenüber Atatürk infrage zu stellen und die Öffentlichkeit durch den Versuch, in die Schlagzeilen zu kommen, in die Irre zu führen... Lang lebe Mustafa Kemal Atatürk, lang lebe die Republik Türkei... Wie glücklich derjenige, der sagen kann: Ich bin ein Türke...“


Nachrichtenquelle: 12punto

Ali Kamil Soyuak Stadtverwaltung Bolu 10. November