Stellungnahme der CHP zum Fall Narin Güran
Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gökçe Gökçen hat sich zum Urteil im Fall der in Diyarbakır ermordeten achtjährigen Narin Güran geäußert. Gökçen erklärte: „Der Prozess hätte nicht schlechter gemanagt werden können.“
Die stellvertretende CHP-Vorsitzende Gökçe Gökçen erklärte nach der Urteilsverkündung im Fall Narin Güran: „Der Prozess seit dem Mord an Narin Güran hätte nicht schlechter gemanagt werden können.“
Gökçen sagte in ihrer Stellungnahme: „Der Prozess seit dem Mord an Narin Güran hätte nicht schlechter gemanagt werden können. Die Sensibilität und das berechtigte Interesse der Öffentlichkeit wurden zum Spielball derer, die das Thema zu einer Boulevardgeschichte machen wollten. Ein Politiker, der seine enge Freundschaft zur Familie und sein Wissen über den Vorfall öffentlich machte, musste sich weder dafür verantworten, noch wurde er um Informationen gebeten.“
Gökçen fuhr wie folgt fort:
„Unter Verletzung der Vertraulichkeit der Ermittlungen wurden Dokumente und Informationen geteilt“, so Gökçen. „In diesem Prozess hatten diejenigen, die Beweise vertuschen wollten, leichtes Spiel. Die im türkischen Parlament eingerichtete Kommission führte nur eine erzwungene Untersuchung durch. Wie durch offene Mikrofone zu hören war, erfolgten die Beauftragungen nur aus Angst vor Reaktionen.
Die Verhandlung im Fall Narin und die Verhandlung im Fall des Babys Sıla wurden auf denselben Tag gelegt, um die Reaktionen abklingen zu lassen und das öffentliche Interesse abzulenken. Anstatt einen Kindermord zu boulevardisieren, hätte darüber gesprochen werden müssen, wie eine Ordnung geschaffen werden kann, in der nie wieder ein Kind ermordet wird. Dies geschieht nicht allein durch Gerichtsverfahren. Wir haben auch gesehen, wie man versucht, ein Verfahren nicht über Jahre hinziehen zu lassen, damit das Thema so schnell wie möglich von der Tagesordnung verschwindet. Ich hoffe, dass der Justizminister in Zukunft auch eine Erklärung zu langen Verfahrensdauern und Fällen abgeben wird, die jahrelang nicht abgeschlossen werden.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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