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Strafmaß für die Tatverdächtigen im Fall des getöteten Mattia Ahmet Minguzzi bekannt

Gegen die zwei Tatverdächtigen, die für den Tod des 14-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi verantwortlich sind, der in Kadıköy bei einem Messerangriff ums Leben kam, wurde Anklage mit der Forderung nach einer erschwerten Haftstrafe erhoben. Die Staatsanwaltschaft fordert für die Angreifer eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen "vorsätzlicher Tötung eines Kindes".

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Strafmaß für die Tatverdächtigen im Fall des getöteten Mattia Ahmet Minguzzi bekannt

Gegen die zwei Tatverdächtigen, die den 14-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, Sohn des italienischen Küchenchefs Andrea Minguzzi, bei einem Messerangriff in Kadıköy vorsätzlich getötet haben, wurde Anklage mit der Forderung nach einer erschwerten Haftstrafe erhoben.

Die Staatsanwaltschaft fordert für die Angreifer eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen "vorsätzlicher Tötung eines Kindes".

In der Anklageschrift wurden auch die Aussagen der Freunde des Opfers, die am Tag des Vorfalls anwesend waren und als Zeugen vernommen wurden, aufgenommen. Der Zeuge D.A.D. gab an, dass sie am Tag des Vorfalls als Freundesgruppe auf den Markt gegangen seien, ein ihm flüchtig bekannter Jugendlicher sie als "Fahrrad-Gang" beleidigt habe, woraufhin das Opfer entgegnete: "Keine Fahrräder, sondern Skateboards". Es sei zu einem verbalen Streit gekommen, den Ladenbesitzer zunächst schlichteten. Als sie den Markt verlassen wollten, seien die Tatverdächtigen zurückgekehrt; einer habe begonnen, das Opfer anzugreifen, woraufhin der andere das Opfer 3-4 Mal mit einem Messer gestochen habe.

 

'PROVOKATIONS-VERTEIDIGUNG' VORGEBRACHT

Auch die Aussagen der Tatverdächtigen U.B. und B.B. wurden in der Anklageschrift festgehalten. Der Tatverdächtige U.B. gab an, gesehen zu haben, wie der andere Tatverdächtige, B.B., das Opfer 5-6 Mal mit dem Messer stach. B.B. hingegen behauptete, er habe unter Provokation gehandelt, da das Opfer seine Mutter und Schwester beleidigt habe; er habe deshalb zugestochen und sie seien aus Angst geflohen.

KAMERAAUFNAHMEN ANALYSIERT

Dem Autopsiebericht des Instituts für Rechtsmedizin zufolge wies der Körper des Opfers drei Schnittwunden und eine Stichwunde im Brustbereich auf; die Todesursache sei auf innere Organverletzungen infolge der Messerstiche zurückzuführen. Zudem wurde betont, dass die Tatverdächtigen anhand der ausgewerteten Kameraaufnahmen eindeutig identifiziert werden konnten.

 

BIS ZU 24 JAHRE HAFT GEFORDERT

Die Staatsanwaltschaft hielt fest, dass die Tatverdächtigen am Tatort zunächst einen verbalen Streit mit dem Opfer hatten, es mit Worten wie "Ich schlitze dich auf" bedrohten und anschließend mit Tritten und Schlägen angriffen. Während U.B. zutrat, habe B.B. ein Messer von einem Verkaufsstand genommen und das Opfer mehrfach damit gestochen. Die Staatsanwaltschaft forderte für die unter 18-jährigen Tatverdächtigen B.B. und U.B. eine Haftstrafe von bis zu 24 Jahren wegen "vorsätzlicher Tötung eines Kindes".

WIE WURDE MATTIA AHMET MINGUZZI GETÖTET? 

 Am 24. Januar 2025 begab sich Mattia Ahmet Minguzzi zusammen mit Freunden zum historischen Dienstagsmarkt im Stadtteil Hasanpaşa, um Skateboard-Zubehör und Kleidung auf dem Flohmarkt zu kaufen.

Während sie einkauften, rief eine Person: 'Du bist sehr hübsch'. Mattia antwortete darauf: 'Entschuldigung, mein Bruder'. Daraufhin kam es zu einem verbalen Streit. Als die Parteien kurze Zeit später erneut aufeinandertrafen, entbrannte ein Kampf. Der Tatverdächtige B.B. (15), der durch das Eingreifen von Ladenbesitzern zunächst abgelassen hatte, kehrte rennend zurück und griff Mattia mit einem Messer an.

Der Jugendliche, der durch die Messerstiche zu Boden ging, wurde schwer verletzt. Der andere Angreifer, U.B. (16), trat auf das blutüberströmt am Boden liegende Kind ein. Die Angreifer flohen vom Tatort; die Momente wurden von einer Überwachungskamera aufgezeichnet. Die nach dem Vorfall gefassten Tatverdächtigen B.B. und U.B. wurden inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.


Nachrichtenquelle: 12punto

Mattia Ahmet Minguzzi