Überraschende Aussagen von Şener Üşümezsoy zum Marmarameer! Aufsehenerregende Äußerung zur 'Adalar-Verwerfung'
Der Geologe Prof. Dr. Şener Üşümezsoy widersprach einigen Verwerfungsszenarien, die in der Debatte um das Erdbebenrisiko im Marmarameer vorgebracht wurden. Üşümezsoy vertritt die Ansicht, dass die Adalar-Verwerfung eine „tote Verwerfung“ sei, und behauptete, dass das Erdbeben der Stärke 6,2 vom 23. April sein Modell bestätigt habe.
Der Geologe Prof. Dr. Şener Üşümezsoy hat sich mit einer neuen Stellungnahme in die Debatte um die Verwerfungslinien im Marmarameer eingeschaltet. In Ausführungen auf seinem YouTube-Kanal widersprach Üşümezsoy der Einstufung der Adalar-Verwerfung als aktive Verwerfung.
Üşümezsoy kritisierte Interpretationen, die auf der Annahme einer „ungebrochenen Verwerfung“ im Marmarameer basieren, und argumentierte, dass die Struktur, die sich von Büyükçekmece über Yeşilköy bis nach Tuzla erstreckt, eine „tote Verwerfung“ sei. Er bezeichnete es als „einen der größten Fehler der Geologie“, diese Linie als eine ungebrochene Verwerfung zu betrachten.

BEHAUPTUNG: „ES GIBT KEINE UNGEBROCHENE VERWERFUNG“
Üşümezsoy widersprach auch der Interpretation der Verwerfungen im Marmarameer als eine einzige Hauptebene und erklärte, dass die seit vielen Jahren wiederholten Szenarien für große Erdbeben wissenschaftlich neu bewertet werden müssten. Üşümezsoy äußerte: „Im nördlichen Marmarameer gibt es keine ungebrochene Verwerfung.“
In Bezug auf das Erdbeben, das sich am 23. April vor der Küste von Silivri-Kumburgaz ereignete, stellte Üşümezsoy fest, dass dieses etwa 60 Kilometer von der Adalar-Verwerfung entfernt stattgefunden habe. Er argumentierte, dass das Erdbeben durch die Aktivierung einer Verwerfung entstanden sei, in der sich nach dem Erdbeben von 1912 Spannungen angestaut hatten und die zuvor nicht gebrochen war.
Üşümezsoy behauptete, dass diese Entwicklung sein Modell stütze, und sagte: „Das Erdbeben vom 23. April hat unsere These und das von uns aufgestellte Modell eins zu eins bestätigt und bewiesen.“

EINSPRUCH GEGEN DAS 6,2-SZENARIO
Üşümezsoy widersprach auch den Einschätzungen, dass die Verwerfung zwischen Büyükçekmece und Yeşilköy ein Erdbeben der Stärke 6,2 erzeugen könne. Unter Verweis auf gemeinsame Arbeiten mit Namık Aysal argumentierte Üşümezsoy, dass sich herausgestellt habe, dass es sich bei dieser Struktur nicht um eine aktive Blattverschiebung handele.
Üşümezsoy erklärte: „Es hat sich gezeigt, dass dies keine Blattverschiebung ist, die den Rücken des mittleren Marmarameers gegenüber von Avcılar schneidet, sondern eine tote Verwerfung, die sich als Fortsetzung der Adalar-Verwerfung erstreckt.“
Üşümezsoy wies darauf hin, dass sich die Karten zur Adalar-Verwerfung in Zukunft ändern könnten, und verwies auf die Aktualisierungen einiger Verwerfungskarten nach den Erdbeben vom 6. Februar. Üşümezsoy sagte: „Eines Tages wird sich auch die Karte unserer Adalar-Verwerfung ändern.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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