Ümit Özdağ: 'Möge Gott sich erneut des vor Verleumdungen nicht fürchtenden Türkeş erbarmen'
Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, teilte anlässlich des Todestages von Alparslan Türkeş eine Gedenkbotschaft. Özdağ erklärte: „Möge Gott sich erneut Türkeş erbarmen, der sich nicht vor Verleumdungen fürchtete, sein ganzes Leben der Idee der ‚Einheit der türkischen Welt‘ widmete und zwei Stunden vor seinem Tod seine letzte politische Botschaft mit den Worten ‚Atatürk ist der Himalaya der türkischen Geschichte‘ gab.“
Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, teilte anlässlich des Todestages von Alparslan Türkeş eine Gedenkbotschaft. Özdağ erklärte: „Möge Gott sich erneut Türkeş erbarmen, der sich nicht vor Verleumdungen fürchtete, sein ganzes Leben der Idee der ‚Einheit der türkischen Welt‘ widmete und zwei Stunden vor seinem Tod seine letzte politische Botschaft mit den Worten ‚Atatürk ist der Himalaya der türkischen Geschichte‘ gab.“
Özdağ, der sich derzeit in Untersuchungshaft im Gefängnis Silivri befindet, veröffentlichte auf seinem Social-Media-Konto den folgenden Beitrag:
„21. Mai 1963. Der pensionierte Stabsoberst Talat Aydemir unternimmt nach dem ersten Militärputschversuch vom 21. Februar 1962 seinen zweiten Putschversuch.
Der verstorbene Alparslan Türkeş, Muzaffer Özdağ und Rıfat Baykal gehören zu den ersten Mitgliedern der ‚14‘, die aus dem Exil im Ausland zurückgekehrt waren.
Sie wissen von Aydemirs Putschversuch. Sie beteiligen sich jedoch nicht daran und unterstützen ihn nicht. Dennoch erhält Muzaffer Özdağ am Mittag des 21. Mai die Nachricht, dass Alparslan Türkeş festgenommen wurde.
In großer Wut geht er vom Stadtviertel Saraçoğlu zur Generaldirektion für Sicherheit.
Während er die Treppen der Generaldirektion für Sicherheit zwei oder drei Stufen auf einmal hinaufsteigt, trifft er auf den Generaldirektor für Sicherheit und ruft: ‚Warum haben Sie Türkeş festgenommen?‘. Der Generaldirektor für Sicherheit antwortet: ‚Wir haben auch nach Ihnen gesucht, Herr Özdağ‘. Danach wird auch Rıfat Baykal festgenommen und inhaftiert. Alle drei werden wegen Hochverrats angeklagt, auf den die Todesstrafe steht. Sie werden freigesprochen.
Sie veröffentlichen ihre Verteidigung gemeinsam in einer Broschüre mit dem Titel ‚Verteidigungen‘. Der verstorbene Türkeş schreibt ein kurzes Vorwort für die Broschüre und sagt sinngemäß: ‚Wahrer Mut ist nicht der physische Mut, keine Angst vor dem Tod zu haben. Wahrer Mut ist, keine Angst vor Verleumdungen zu haben.‘
Heute ist der 4. April.
Möge Gott sich erneut Türkeş erbarmen, der sich nicht vor Verleumdungen fürchtete, sein ganzes Leben der Idee der ‚Einheit der türkischen Welt‘ widmete und zwei Stunden vor seinem Tod seine letzte politische Botschaft mit den Worten ‚Atatürk ist der Himalaya der türkischen Geschichte‘ gab.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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