Untersuchungsausschuss zu Säuglingstoden in Privatkliniken im türkischen Parlament eingesetzt
Auf gemeinsamen Antrag der politischen Fraktionen wurde ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingerichtet, um die Säuglingstode in bestimmten privaten Gesundheitseinrichtungen umfassend aufzuklären.
Zur Untersuchung der Säuglingstode in einigen privaten Gesundheitseinrichtungen wurde ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt.
In der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) fand eine Debatte über die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zu den rechtswidrigen Praktiken von Privatkliniken statt.
Am Ende der Beratungen wurde die Einsetzung der Kommission beschlossen.
Die Kommission wird für einen Zeitraum von 3 Monaten tätig sein und kann bei Bedarf auch außerhalb von Ankara ermitteln.
Unterdessen wurde der Forschungsantrag der Saadet-Partei mit dem Titel „Der Neugeborenen-Skandal und Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle, Stärkung der Kontrollmechanismen und strengere Überprüfung der Praktiken von Gesundheitseinrichtungen“ auf die Tagesordnung gesetzt.
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Saadet-Partei, Bülent Kaya, der das Wort ergriff, um die Begründung des Antrags zu erläutern, erklärte: „Wir erheben keine Vorwürfe, dass der Gesundheitsminister oder der damalige Leiter der Gesundheitsbehörde der Provinz Teil dieser Bande waren, zumindest nicht auf Basis der uns vorliegenden Beweise.“
„Aber als jemand, der die Aufsichtspflicht hat – während diese Banden ihre Machenschaften fast wie eine gängige Praxis durchführten und die Intensivstationen für Neugeborene an Subunternehmen auslagerten –, haben Sie, Herr Leiter der Gesundheitsbehörde der Provinz, Herr heutiger Gesundheitsminister, geschlafen oder nicht? Natürlich müssen Sie diesem Volk Rechenschaft darüber ablegen.“
„Dass Sie es erst an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weiterleiten, nachdem ein Bürger den Fall aufgedeckt und bei CİMER Beschwerde eingereicht hat, entbindet Sie nicht von Ihrer Verantwortung. Stellen Sie sich vor, eine Person, die in diesem Land Gesundheitsminister war und ein privates Krankenhaus besitzt, lagert die Intensivstation an ein Subunternehmen aus. Warum? Weil sie sehr genau weiß, wo gespart werden muss, damit das Subunternehmen Gewinn machen kann, oder besser gesagt, um noch mehr Gewinn zu erzielen.“
Der Antrag wurde mit den Stimmen der Abgeordneten von AKP und MHP abgelehnt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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