Urteil im Fall Metin Lokumcu verkündet: Alle Angeklagten freigesprochen
Im Prozess um den Tod von Metin Lokumcu, der 2011 bei einem Pfefferspray-Einsatz im Bezirk Hopa in der Provinz Artvin ums Leben kam, wurden die 13 angeklagten Polizisten freigesprochen.
Im Prozess um den Tod des pensionierten Lehrers Metin Lokumcu (55), der 2011 im Bezirk Hopa in der Provinz Artvin infolge des Einsatzes von Pfefferspray bei Protesten vor einer Wahlkampfveranstaltung des damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zusammenbrach und verstarb, gab es eine wichtige Entwicklung.
Das Gericht sprach die 13 angeklagten Polizisten frei.
Das Gericht lehnte den Antrag der Anwälte der Familie auf eine erneute Ortsbesichtigung zur Untersuchung des Vorfalls ab.
Das Gericht begründete die Ablehnung damit, dass eine erneute Prüfung der Details des Vorfalls nicht erforderlich sei, und sprach die 13 Polizisten frei.
WAS WAR PASSIERT?
Die Ereignisse ereigneten sich vor dem Besuch des damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan während Protesten für Umwelt- und Erzeugerrechte in der Region.
Nach dem Tod von Lokumcu hatte Erdoğan erklärt: "Jemand ist wohl an einem Herzinfarkt gestorben. Ich gehe nicht weiter darauf ein" und die Proteste als 'Banditentum' bezeichnet.
Nachrichtenquelle: 12punto
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