Urteil im Prozess gegen Özlem Çerçioğlu wegen 'Manipulation von Ausschreibungen'
Özlem Çerçioğlu und einige weitere Angeklagte, die sich wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit verschiedenen Ausschreibungen zwischen 2013 und 2015 vor Gericht verantworten mussten, wurden freigesprochen.
Das 4. Strafgericht erster Instanz in Aydın hat ein Urteil in dem Prozess gefällt, in dem Ausschreibungen der Stadtverwaltung Aydın und ihrer angeschlossenen Einrichtungen aus den Jahren 2013 bis 2015 untersucht wurden. Insgesamt 33 Personen, darunter die Oberbürgermeisterin Özlem Çerçioğlu, waren wegen „Manipulation von Ausschreibungen“ und „Amtsmissbrauch“ angeklagt.
Die Prozessakten waren durch die Zusammenlegung einer Reihe von Ausschreibungen entstanden, die mit der Stadtverwaltung Aydın, dem ehemaligen Büro des Privatsekretariats, der Generaldirektion ASKİ und der Gemeinde Efeler in Verbindung standen. Trotz des Antrags der Staatsanwaltschaft auf Bestrafung einiger Angeklagter entschied das Gericht, dass Çerçioğlu und mehrere weitere Angeklagte unschuldig sind.
Neben den Freisprüchen verurteilte das Gericht sieben Angeklagte im Zusammenhang mit einer der Ausschreibungen zu verschiedenen Haftstrafen.
In dem betreffenden Verfahren waren, wie in der Anklageschrift dargelegt, schwere Vorwürfe gegen 33 Personen erhoben worden, darunter Özlem Çerçioğlu, die nach ihrer Wahl für die CHP zur AKP gewechselt war, und es wurden Haftstrafen gefordert. Am Ende der Verhandlung wurden Çerçioğlu und die Mehrheit der Angeklagten jedoch freigesprochen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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