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Urteil im Prozess um den Tod eines Verdächtigen im Polizeiwagen in Kocaeli

Zwei Polizisten und ein Wachmann wurden in Kocaeli zu jeweils 21 Jahren Haft verurteilt, weil sie den Tod eines von zwei Verdächtigen im Polizeiwagen sowie die Verletzung des anderen verursacht haben sollen.

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Urteil im Prozess um den Tod eines Verdächtigen im Polizeiwagen in Kocaeli

In Kocaeli kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Verdächtiger infolge einer Auseinandersetzung in einem Polizeiwagen ums Leben kam und ein weiterer Verdächtiger verletzt wurde. Das Gericht verurteilte die zwei beteiligten Polizeibeamten sowie einen Wachmann zu jeweils 21 Jahren Freiheitsstrafe.

An der Verhandlung vor dem 3. Schwurgericht Kocaeli nahmen die inhaftierten Angeklagten, der Wachmann U.O. sowie die Polizeibeamten M.E.C. und M.Y., zusammen mit ihren Anwälten teil. Der bei dem Vorfall verletzte Nebenkläger A.G. (50) war bei der Verhandlung nicht anwesend.

Der Anwalt des Nebenklägers, Bedirhan Teker, forderte in der Verhandlung die Bestrafung der Angeklagten wegen vorsätzlicher Tötung.

Der angeklagte Polizeibeamte M.E.C. behauptete, sie hätten angemessen auf den Verstorbenen und den Nebenkläger eingewirkt und sagte: "Wir haben versucht, unsere Pflicht zu erfüllen. Aufgrund ihrer Fluchtversuche haben wir verhältnismäßig eingegriffen."

Polizeibeamter M.Y. erklärte ebenfalls, dass dieser Vorfall sie zutiefst erschüttert habe und äußerte: "Ich und meine Kollegen haben alles in unserer Macht Stehende getan, damit die Person überlebt. Wir haben uns sehr bemüht, dass er nicht stirbt. Wir sind sehr traurig."

Der Wachmann U.O. gab an, dass sie die Verdächtigen, die im Krankenhaus Ziel eines Lynchversuchs geworden waren, geschützt hätten und dass sie über den Vorfall sehr bestürzt seien.

Das Gericht verkündete das Urteil und verurteilte die Angeklagten wegen des Tatbestands der "Verursachung des Todes durch vorsätzliche Körperverletzung mit Knochenbrüchen" am Verstorbenen M.S. (49) zu jeweils 18 Jahren Haft sowie wegen "vorsätzlicher Körperverletzung" am Nebenkläger A.G. zu jeweils 3 Jahren Haft.

DER VORFALL

M.S. und A.G., Verdächtige in einem Fall von sexuellem Missbrauch in Zonguldak, wurden am 22. Mai 2023 von Polizeieinheiten in Istanbul festgenommen. Während der Fahrt im Polizeiwagen auf dem Anadolu-Autobahnabschnitt Kocaeli kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Wachmann U.O., den Polizeibeamten M.E.C. und M.Y. sowie den Angeklagten. Der dabei schwer verletzte M.S. verstarb später im Krankenhaus.


Nachrichtenquelle: AA

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