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US-Botschafter in Ankara, Barrack: Als Präsidialrepublik unter der Führung Erdoğans...

Der US-Botschafter in Ankara und Sondergesandte für Syrien, Tom Barrack, äußerte sich in einem Interview mit dem US-Sender Fox News zur S-400-Krise in den türkisch-amerikanischen Beziehungen sowie zum Ausschluss der Türkei aus dem F-35-Programm.

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US-Botschafter in Ankara, Barrack: Als Präsidialrepublik unter der Führung Erdoğans...

Barrack bezeichnete den Ausschluss der Türkei aus dem F-35-Programm als "Wahnsinn" und erklärte: "Die S-400-Frage kann und sollte innerhalb weniger Monate gelöst werden, dank der sensiblen Diplomatie, die Außenminister Marco Rubio führen wird, und auf der Grundlage der starken Beziehungen zwischen Präsident Donald Trump und Präsident Recep Tayyip Erdoğan."

Auf die Frage zu seiner Einschätzung, den Streit um die Teilnahme der Türkei am F-35-Programm als "Wahnsinn" zu bezeichnen und die Aussage, dass die S-400-Frage mit Russland innerhalb weniger Monate gelöst werden könne, antwortete Barrack: "Diese langwierige Sackgasse als 'Wahnsinn' zu bezeichnen, ist eindeutig ein Ansatz des gesunden Menschenverstands. Dies zeigt genau, warum die Regierung mit ihrer Suche nach einer Lösung im Recht ist. Die Einheit innerhalb der NATO gegenüber Russland und China ist ein grundlegendes nationales Sicherheitsinteresse der USA."

"DIE S-400-FRAGE KANN INNERHALB VON MONATEN GELÖST WERDEN"

Barrack betonte, dass die Türkei ein lebenswichtiger Verbündeter sei, der kritische amerikanische Vermögenswerte beherberge, zu NATO-Missionen beitrage und gemeinsamen Bedrohungen entgegentrete. Er sagte: "Die Sanktionen aufgrund des S-400-Kaufs und der Ausschluss aus dem F-35-Programm haben die Beziehungen unnötig belastet, während Russland davon profitiert hat. Die S-400-Frage kann und sollte innerhalb weniger Monate gelöst werden, dank der sensiblen Diplomatie, die Außenminister Marco Rubio führen wird, und auf der Grundlage der starken Beziehungen zwischen Präsident Donald Trump und Präsident Recep Tayyip Erdoğan."

Barrack erklärte, dass jede Lösung in dieser Angelegenheit den Anforderungen von Abschnitt 1245 des National Defense Authorization Act (NDAA) entsprechen müsse, der die Regeln für die Verteidigungspolitik und militärische Programme der USA festlegt. "Dies bedeutet, dass der Besitz und der operative Einsatz des in Russland hergestellten S-400-Systems nachweislich beendet werden müssen. Zudem erfordert es eine offizielle Zertifizierung durch die Verteidigungs- und Außenminister, die bestätigt, dass die sensible F-35-Technologie nicht gefährdet ist", fügte er hinzu.

Botschafter Barrack sagte: "Hinsichtlich der amerikanischen Sicherheitsstandards wird es keinerlei Kompromisse geben. Was ich betone, ist, dass konkrete Schritte zur Wiederherstellung der Rolle der Türkei im F-35-Ökosystem, zur Stärkung der Interoperabilität mit der NATO, zur Unterstützung der US-Industrie und zur Beseitigung des russischen Einflusses in dieser Angelegenheit unmittelbar bevorstehen."

Barrack fügte hinzu: "Dies ist ein klassischer Trump-Ansatz für ein Abkommen: Das Gesetz durchsetzen, unsere Technologie schützen und die Allianzen wieder aufbauen, die die amerikanische Stärke mehren."

Barrack erläuterte den Ansatz der USA mit den Worten: "Maximalen Druck auf Terroristen ausüben, pragmatisch mit wichtigen Partnern wie der Türkei zusammenarbeiten und einen klaren Weg zu mehr Stabilität in einer instabilen Region aufzeigen."

In Bezug auf seine Beobachtungen zum Nahen Osten, in denen er feststellte, dass Stabilität und Erfolg in der Region von starker Führung abhingen, äußerte sich Barrack zur Türkei wie folgt: "Die Türkei zeigt als Präsidialrepublik, in der regelmäßig Mehrparteienwahlen stattfinden, dass eine starke, zentralistische Regierung unter der Führung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan für Stabilität, wirtschaftliche Dynamik und einen ambitionierten regionalen Einfluss sorgt."


Nachrichtenquelle: 12punto

USA Amerika Präsident Recep Tayyip Erdoğan F-35 Marco Rubio NATO S-400