Verbindung zu Sedat Peker behauptet: Erhan Kılıç, dem die Führung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen wird, bei bewaffnetem Angriff verletzt
Erhan Kılıç, dem vorgeworfen wird, Druck auf den Inhaber von Köfteci Yusuf, Yusuf Akkaş, ausgeübt zu haben, um ihn zum Verkauf seiner Fleischverarbeitungsanlage im Wert von 22 Millionen TL zu zwingen, und dem Verbindungen zu Sedat Peker nachgesagt werden, wurde in Istanbul-Başakşehir Opfer eines bewaffneten Angriffs. Es stellte sich heraus, dass Kılıç im Krankenhaus versuchte, sich mit einer falschen Identität behandeln zu lassen. Hier sind die Details...
Erhan Kılıç, der im sogenannten „Köfteci-Yusuf-Prozess“ in Bursa als Anführer einer kriminellen Vereinigung angeklagt ist, wurde gestern Abend in Istanbul-Başakşehir bei einem bewaffneten Angriff verletzt. Kılıç, der von drei Kugeln getroffen wurde, wurde von den alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Dort stellte sich jedoch heraus, dass er eine falsche Identität verwendete, um seinen wahren Namen zu verbergen.
ANGRIFF EREIGNETE SICH IN BAŞAKŞEHİR
Wie Halk TV berichtet, ereignete sich der Vorfall gestern Abend in Başakşehir. Erhan Kılıç wurde von unbekannten Tätern angeschossen und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Berichten zufolge wurde Kılıç von drei Schüssen getroffen.
VERSUCHTE MIT FALSCHER IDENTITÄT INS KRANKENHAUS ZU GELANGEN
Es wurde bekannt, dass Kılıç bei seiner Ankunft im Krankenhaus einen auf den Namen „Görkem Alp“ ausgestellten gefälschten Ausweis vorlegte, um seine wahre Identität zu verschleiern. Nachdem das Krankenhauspersonal jedoch misstrauisch wurde und die Polizei informierte, wurde die Identität überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem Verletzten tatsächlich um Erhan Kılıç handelte.
FLÜCHTIGKEIT AUFGEDECKT
Nach der Identifizierung stellte die Polizei fest, dass Kılıç aufgrund eines anderen Delikts zur Fahndung ausgeschrieben war. Während Kılıç weiterhin medizinisch behandelt wird, wurde eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.
ANGEKLAGTER IM „KÖFTECI-YUSUF“-PROZESS: VORWURF DER NUTZUNG DES NAMENS PEKER
Erhan Kılıç steht vor der 10. Großen Strafkammer in Bursa wegen des Vorwurfs der „Gründung und Führung einer kriminellen Vereinigung“ in einem Prozess vor, der sich gegen den Geschäftsmann Yusuf Akkaş richtet. Kılıç soll Akkaş bedroht und ihn zum Verkauf seiner Fleischverarbeitungsanlage im Wert von 22 Millionen TL gezwungen haben.
In der Anklageschrift heißt es, Kılıç habe sich als Mitglied des engsten Umfelds des Anführers der organisierten Kriminalität, Sedat Peker, ausgegeben und diese Verbindung genutzt, um Druck auf Akkaş auszuüben. Einige Quellen aus dem Umfeld von Sedat Peker behaupten hingegen, Kılıç habe den Namen Peker unbefugt verwendet, um sich für eigene Interessen in den Fall einzumischen.
ERMITTLUNGEN AUSGEWEITET
Die Polizei führt derzeit umfassende Ermittlungen durch, um sowohl die Identität der Täter zu klären als auch die Hintergründe zu Kılıçs falscher Identität und seinem Status als Flüchtigen zu untersuchen.
Nachrichtenquelle: 12punto
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