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Verblüffende Behauptung zum Grab von Cem Garipoğlu!

Das Grab von Cem Garipoğlu, dem Mörder von Münevver Karabulut, wurde geöffnet. Rezan Epözdemir, der Anwalt der Familie Karabulut, gab bekannt, dass die aus dem Grab entnommenen Proben zur Untersuchung an das Institut für Rechtsmedizin geschickt wurden. Epözdemir erklärte, dass sich im Grab weder ein Leichentuch noch Stoff befanden und die Knochen verstreut lagen.

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Verblüffende Behauptung zum Grab von Cem Garipoğlu!

Das Grab von Cem Garipoğlu, der 2009 in Bahçeşehir die Gymnasiastin Münevver Karabulut ermordete, wurde heute um 11:00 Uhr geöffnet. Die aus dem Grab exhumierten sterblichen Überreste von Garipoğlu wurden in das Institut für Rechtsmedizin gebracht. Mit den aus dem Leichnam entnommenen Knochenproben soll ein Identitätsabgleich durchgeführt werden.

DETAILS ZU LEICHENTUCH UND STOFF

Der Anwalt der Familie von Münevver Karabulut, Rezan Epözdemir, der bei der Graböffnung anwesend war, sagte, dass sich im Grab kein Leichentuch und kein Stoff befanden.

Bei einer Erklärung am Friedhof gab der Anwalt der Familie Karabulut, Rezan Epözdemir, folgende Informationen:

„Es gab zwei Schichten. In der ersten Schicht war nichts. Es gab kein Leichentuch und keinen Stoff. Auf der Erde lagen verstreut Knochen und ein Schädel. Dass kein Leichentuch und kein Stoff vorhanden waren, wurde protokolliert. Die Experten der Rechtsmedizin haben dies schriftlich festgehalten. Es gab lediglich Knochen und einen Schädel, die verstreut auf der Erde lagen; eine körperliche Integrität war nicht gegeben.

Dies kann uns verschiedene Alternativen aufzeigen. Könnten sie innerhalb von 10 Jahren verschwunden oder vergangen sein? Das erscheint mir nicht sehr rational. Die Möglichkeit, dass die Knochen nachträglich dort abgelegt wurden, wo kein Leichentuch war, steht als sehr starke Vermutung im Raum. Das hat mich zutiefst beunruhigt. Im Jahr 2014 wurde bei der Bestattung auch keine Aufzeichnung gemacht. Wir waren bei der Autopsie nicht dabei, wir haben auch kein gesetzliches Recht dazu. Es war eine Anweisung zur Identitätsfeststellung erteilt worden.

Eine Identitätsfeststellung konnte jedoch nicht durchgeführt werden. Nur seine Anwälte waren anwesend. Für die Identitätsfeststellung hätten unbedingt Angehörige des Verstorbenen anwesend sein müssen. Die Überreste wurden in ein steriles Tuch gelegt und an das Institut für Rechtsmedizin geschickt. Insbesondere die Zähne werden untersucht. Wir haben gefordert, dass der Abgleich nicht anhand früherer Proben, sondern anhand von Proben männlicher Mitglieder der Familie Garipoğlu durchgeführt wird. Wir haben ausdrücklich eine Untersuchung mit aktuellen DNA-Proben verlangt.“

'ER HÄTTE 15 JAHRE IM GEFÄNGNIS BLEIBEN MÜSSEN, DIESEN MONAT WÄRE ER FREIGEKOMMEN'

Epözdemir sprach auch über die Vorgänge während des Ermittlungsverfahrens und sagte, er habe 'die höchstmögliche Strafe von 24 Jahren Haft erhalten', und fügte hinzu:

„Er hätte 15 Jahre im Gefängnis bleiben müssen und wäre diesen Monat entlassen worden. Das heißt, es gibt die Behauptung, er sei tot; sollte sich herausstellen, dass er lebt, wäre das der Fall. Am 10. Oktober 2014 hieß es, Cem Garipoğlu habe Suizid begangen. Ein Suizid kann durch Medikamente oder eine Waffe erfolgen, aber dass ein Mensch im Gefängnis Wäscheleine aus der Kantine kauft, sich eine Tüte über den Kopf zieht, diese Schnur eine Minute lang festzieht und sich selbst erdrosselt, ist eine Suizidmethode, die dem gewöhnlichen Lauf des Lebens widerspricht. Denn der Körper reagiert darauf. Es ist sehr schwer für einen Menschen, sich selbst zu erdrosseln. In der Akte befindet sich ein Gutachten des Psychologen, das besagt, dass er nicht suizidgefährdet war. Wer Suizid begeht, hinterlässt einen Abschiedsbrief. Gibt es den hier? Nein. Er lernt Chinesisch und Russisch, da dürfte es nicht so schwer sein, eine Abschiedsnotiz zu schreiben.

In den letzten 3 Jahren tauchte ein Foto von einem blutigen Sofa auf. Ihr Kind hat Münevver Karabulut grausam ermordet. Sie sprechen kein Beileid aus, sondern lassen sich auf dem blutigen Sofa, auf dem der Mord begangen wurde, für ein glückliches Familienfoto ablichten. Was ist das für eine Sache, das ist eine zutiefst unmenschliche, gewissenlose und amoralische Haltung.“

'ES WERDEN UNTERSUCHUNGEN AN ZÄHNEN, HAAREN UND LANGKNOCHEN WIE DEM RÜCKGRAT DURCHGEFÜHRT'

Daraufhin hätten die Angehörigen von Münevver Karabulut gesagt: 'Wir wollen eine Exhumierung', so Epözdemir. Er fuhr fort: „Wir führen seit etwa 2 Jahren einen Rechtsstreit darüber. Die Generalstaatsanwaltschaft Silivri hat diesem Antrag stattgegeben und eine Anweisung an die Generalstaatsanwaltschaft Anadolu geschrieben. Diese Exhumierung wird keine klassische Exhumierung sein. Wie wird dieser Exhumierungsprozess hier ablaufen? Das Grab wird geöffnet, der gesamte Leichnam wird aus dem Grab entnommen. Er wird mit einem Fahrzeug in das Institut für Rechtsmedizin gebracht. Das Institut für Rechtsmedizin wird biologische und chemische Untersuchungen am Leichnam durchführen. Insbesondere durch die Entnahme von DNA-Fragmenten aus Zähnen, falls vorhanden Haaren und Langknochen wie dem Rückgrat werden biologische und chemische Analysen vorgenommen. Danach wird er wieder hierher gebracht, bestattet und das Grab geschlossen.“

Anwalt Epözdemir sagte: „Es können drei Ergebnisse herauskommen. Erstens: 'Wir können aufgrund der verstrichenen Zeit keine Untersuchung durchführen', zweitens: 'Der Verstorbene ist Cem Garipoğlu', und drittens: 'Der Verstorbene ist nicht Cem Garipoğlu'.“



Nachrichtenquelle: 12punto

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