Reaktion von Verteidigungsminister Güler auf 'Auflösungsbeschluss statt Waffenruhe': 'PKK und ihre Ableger'
Verteidigungsminister Yaşar Güler erklärte, dass die PKK die Waffen niederlegen müsse und Themen wie eine Waffenruhe nicht zur Debatte stünden. Er sagte: 'Die PKK und alle ihre unter verschiedenen Namen agierenden Ableger müssen einen Auflösungsbeschluss fassen.'
Verteidigungsminister Yaşar Güler äußerte sich nach dem Aufruf des PKK-Anführers Abdullah Öcalan an die Organisation, die Waffen niederzulegen und sich aufzulösen.
Güler betonte, dass "Themen wie eine Waffenruhe nicht zur Debatte stehen sollten" und fügte hinzu: "Die PKK und alle ihre unter verschiedenen Namen agierenden Ableger müssen einen Auflösungsbeschluss fassen und die Waffen unverzüglich und bedingungslos übergeben.
Keine Erklärung und keine Handlung, die in eine andere Richtung zielt, hat oder wird eine Entsprechung finden. Themen wie eine Waffenruhe sollten nicht zur Debatte stehen, so etwas kommt überhaupt nicht infrage", erklärte er.
WAS IST PASSIERT?
Nachdem der Vorsitzende der MHP, Devlet Bahçeli, den PKK-Anführer Abdullah Öcalan dazu aufgerufen hatte, "die terroristischen Aktivitäten zu beenden und sich aufzulösen", kam Öcalan dem seit Monaten erwarteten Aufruf nach und erklärte, dass die PKK sich auflösen und alle Gruppen die Waffen niederlegen müssten. In Öcalans Aufruf hieß es: "Ich rufe zur Niederlegung der Waffen auf und übernehme die historische Verantwortung für diesen Aufruf in diesem Klima, das durch den Aufruf von Herrn Devlet Bahçeli, den vom Herrn Präsidenten gezeigten Willen und die positiven Ansätze der anderen politischen Parteien gegenüber dem besagten Aufruf entstanden ist." Öcalan sagte: "Versammeln Sie Ihren Kongress und fassen Sie einen Beschluss zur Integration mit Staat und Gesellschaft."
Zusätzlich zu Öcalans Aufruf für "Frieden und eine demokratische Gesellschaft" wurde eine Notiz verlesen, in der es hieß: "Indem ich diese Perspektive darlege, erfordert die praktische Niederlegung der Waffen und die Selbstauflösung der PKK zweifellos die Anerkennung der demokratischen Politik und der rechtlichen Dimension."
Nach Öcalans Erklärung, dass die PKK sich auflösen und alle Gruppen die Waffen niederlegen sollten, teilte das PKK-Exekutivkomitee mit, dass sie sich dem Aufruf Öcalans anschließen und dessen Anforderungen erfüllen würden. Das Komitee forderte zudem die Freilassung von Abdullah Öcalan.
Das PKK-Exekutivkomitee erklärte, dass sie ab dem 1. März eine Waffenruhe ausgerufen hätten, und betonte, dass keine bewaffnete Einheit Aktionen durchführen werde, solange keine Angriffe erfolgten.
Nachrichtenquelle: 12punto
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