Jahrelanges Schweigen gebrochen: Journalistin Seda Akgül erhebt Vorwürfe gegen Erdoğan: 'Ferit Şahenk hat mich gebeten, zu schweigen...'
In einer Sendung auf ihrem YouTube-Kanal behauptete die Journalistin Seda Akgül, dass der damalige Ministerpräsident Erdoğan im Jahr 2014 persönlich interveniert habe, um ihre Entlassung bei Star TV zu erwirken. Akgül erklärte, sie habe das Thema auf Bitte von Ferit Şahenk lange Zeit nicht öffentlich gemacht und betonte: „Ich hatte Schulden, deshalb habe ich 'Kısmetse Olur' angenommen.“
Die Journalistin und Fernsehmoderatorin Seda Akgül wurde einem breiten Publikum vor allem durch die Moderation der Kuppelshow „Kısmetse Olur“ bekannt, die seinerzeit auf Kanal D ausgestrahlt wurde.
Nach dem Ende der Sendung legte Akgül eine längere TV-Pause ein und erreicht ihr Publikum nun über ihren YouTube-Kanal, auf dem sie aktuelle Themen kommentiert.
In ihrer jüngsten Sendung machte Akgül überraschende Aussagen über ihre Zeit bei Star TV im Jahr 2014.
Die Journalistin behauptete, dass sie damals auf direkte Anweisung des damaligen Ministerpräsidenten und heutigen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan entlassen worden sei. Mit dieser Aussage rückte sie erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.
"ER HAT MICH BEI STAR ENTLASSEN LASSEN"
Akgül beschrieb den damaligen Prozess mit folgenden Worten:
„Unser Präsident hat mich im August 2014 mit den Worten 'Du sollst keine Nachrichten lesen, du machst kommentierte Nachrichten' bei Star entlassen lassen. Ferit Şahenk zahlte mir mein Gehalt für drei Monate aus und sagte: 'Sie werden noch 13 Jahre bei uns bleiben'. Şahenk sagte zu mir: 'Sie werden bis 2027 bei uns bleiben, wir haben sehr viele Mitarbeiter und Holding-Strukturen. Bitte schlage diese Bitte nicht aus. Verzeih mir.' So wurde ich bei Star Haber entlassen, und İrfan wurde aus der Morgensendung von Kanal D entfernt. Da Fox stark war, wurde Fatih Portakal nicht entlassen. Weil ich hohe Schulden hatte, habe ich 'Kısmetse Olur' angenommen.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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