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Mordverdächtiger nach 19 Jahren gefasst: Er lebte unter falscher Identität!

Der Mordverdächtige Ali Özey, der vor 19 Jahren in Istanbul seine Ehefrau bei einem Streit schwer mit einem Messer verletzte und deren Onkel Sami Akbulut, der ihr zu Hilfe geeilt war, tötete, wurde von Teams der Mordkommission festgenommen. Es stellte sich heraus, dass der Verdächtige bis heute unter einer falschen Identität gelebt hatte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige dem Gericht vorgeführt. Er behauptete, die Tat aus „Ehrengründen“ begangen zu haben.

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Müslim SARIYAR/12punto.com.tr

Die Teams der Mordkommission der Kriminalpolizei haben eine Initiative gestartet, um die Täter ungelöster Mordfälle aus vergangenen Jahren zu fassen. Einer der bearbeiteten Fälle war ein Mord, der sich 2005 in Kadıköy ereignete.

ONKEL GETÖTET

Der Vorfall ereignete sich am 22. November 2005. Den Angaben zufolge geriet Ali Özey, der alkoholisiert nach Hause gekommen war, in einen Streit mit seiner Ehefrau Ayşe Özey.

Daraufhin rief Ayşe Özey ihren Onkel, den Kapitän Sami Akbulut, um Hilfe. Ali Özey begann daraufhin auch mit dem Onkel seiner Frau zu streiten. Im Verlauf der Auseinandersetzung stach der Mordverdächtige auf seine Frau und Sami Akbulut ein. Sami Akbulut erlitt 22 Messerstiche und verstarb. Ayşe Özey wurde bei dem Vorfall schwer verletzt. Der Mordverdächtige verschwand nach der Tat spurlos.

NACH 19 JAHREN GEFASST

Nach dem Vorfall blieb der Mordverdächtige verschwunden. Trotz intensiver Ermittlungen konnte er lange Zeit nicht ausfindig gemacht werden.

Im Rahmen der Ermittlungen zu ungelösten Mordfällen stellten die Teams der Mordkommission der Kriminalpolizei fest, dass sich der flüchtige Verdächtige Ali Özey unter einer falschen Identität in einem Betrieb in Pendik aufhielt. Die Polizei nahm den Verdächtigen bei einer gezielten Operation fest.

DEM GERICHT VORGEFÜHRT

Es stellte sich heraus, dass sich der Mordverdächtige nach der Tat im Jahr 2005 zunächst eine Zeit lang in einem Dorf in Adana versteckt hatte. Nach seiner Rückkehr nach Istanbul soll er unter einer falschen Identität gelebt haben, die auf den Namen seines Cousins ausgestellt war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige dem Gericht vorgeführt, wo er behauptete, die Tat aus „Ehrengründen“ begangen zu haben.

Nachrichtenquelle : Müslim Sarıyar