Mutter und Großmutter gefasst, die ihr 2 Tage altes Baby töteten und in Beton einbetonierten: Sie waren 2018 geflohen
In Tekirdağ wurden eine Mutter und ihre Mutter, die im Jahr 2010 ein 2 Tage altes Baby getötet, im Garten vergraben und mit Beton übergossen hatten, bei einer Operation der Gendarmerie gefasst. Die beiden Frauen gehörten zu den flüchtigen Angeklagten, gegen die wegen 'Mordes an einem nahen Verwandten' eine rechtskräftige lebenslange Haftstrafe vorlag.
Die JASAT-Einheiten der Kriminalpolizei der Gendarmerie-Kommandantur der Provinz Tekirdağ teilten mit, dass die Frauen namens İ.A. (38) und T.S. (64) im Rahmen einer am 12. März 2025 durchgeführten geplanten Operation gefasst wurden. Es wurde angegeben, dass die beiden Verdächtigen in ihrem Wohnsitz im Stadtteil Nusratiye im Bezirk Süleymanpaşa aufgefunden wurden. Es wurde vermerkt, dass die Operation auch von Einheiten der 6. JASAT, der Gendarmerie-Kommandantur des Bezirks Çorlu und der Gendarmerie-Kommandantur des Bezirks Süleymanpaşa unterstützt wurde.

Bei dem Vorfall, der sich 2010 in Çorlu ereignete, wurde das 2 Tage alte Mädchen, das İ.A. von ihrem im Militärdienst befindlichen Freund zur Welt gebracht hatte, auf Beschluss des Familienrats getötet. Es stellte sich heraus, dass das Baby zunächst durch Ersticken getötet, dann im Garten des Hauses vergraben und mit Beton übergossen wurde. Die Polizei durchsuchte nach einem Hinweis die angegebene Adresse und fand die Leiche des Babys. Im Rahmen der Ermittlungen wurden die Mutter İ.A., die Großmutter T.S. und andere Mitglieder des Familienrats festgenommen.

Die Mutter und die Großmutter, die sich in Untersuchungshaft befanden, wurden 2018 durch eine Zwischenentscheidung des Gerichts zur weiteren Verhandlung auf freiem Fuß entlassen. Das Gericht verurteilte beide Frauen wegen 'Mordes an einem nahen Verwandten' zu einer lebenslangen Haftstrafe. Nach dem Urteil änderten İ.A. und T.S. ständig ihre Adressen und entzogen sich so der Verfolgung. Infolge der akribischen Arbeit der JASAT-Einheiten wurden die beiden flüchtigen Frauen gefasst und in die Justizvollzugsanstalt überstellt.

Obwohl sich der Vorfall im Jahr 2010 ereignete, hat er in der Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen. Die Festnahme der Mutter und der Großmutter wird als wichtiger Schritt zur Gerechtigkeit gewertet. Die beiden Angeklagten wurden in das Gefängnis geschickt, um ihre Strafe zu verbüßen.
Nachrichtenquelle : İHA
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