Radaraufnahmen des Schiffes aufgetaucht, das mutmaßlich die Yacht des vermissten Geschäftsmanns rammte: Auffällige Manöver
Die Radarbewegungen des Frachtschiffs, das mutmaßlich die Yacht des vor der Küste der Insel Marmara (Balıkesir) vermissten Geschäftsmanns gerammt und zerstört haben soll, sind aufgetaucht. Die Aufnahmen zeigen, wie das von Çanakkale kommende Schiff beim Passieren des Gebiets, in dem das Wrack gefunden wurde, Rückwärtsmanöver durchführte.
Die Suche nach dem bekannten Geschäftsmann Halit Yukay, dem die vor der Insel Marmara in Trümmern aufgefundene Yacht namens 'Graywof' gehörte, dauert an.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurde der Kapitän des Frachtschiffs, C.T., in Yalova wegen des Verdachts der 'fahrlässigen Tötung' festgenommen und nach der Vorführung vor Gericht unter gerichtlicher Aufsicht wieder freigelassen.
Der Kapitän des Schiffes namens Arel 7, das zum Zeitpunkt des Unfalls das Gebiet passierte, erklärte in seiner Aussage: "Normalerweise hilft der Assistent dem Kapitän. Zu diesem Zeitpunkt waren sie zum Essen hinuntergegangen. Wir hatten die Insel Marmara passiert. Gegen 17.00 Uhr waren sie zum Essen gegangen. Meine Schicht hatte um 16.30 Uhr begonnen.
Mit mir zusammen war M.S. als Ausguck tätig. Dann gingen sie zum Essen. Um 17.00 Uhr gingen sie zum Essen. Ich hatte mit der Firma gesprochen. Dann spürte ich plötzlich einen Stoß, den ich mir nicht erklären konnte. Ich schaute nach vorne, rechts und links von mir waren zwei Teile. Ich hielt sie für Holzstücke. Ich fuhr mittendurch, aber nachdem ich ein Stück weitergefahren war, drehte ich mit dem Schiff um. Weil ich kein gutes Gefühl hatte. In diesem Moment sah ich einen Rettungsring. Ich verstand nicht, was die Holzstücke waren, die ich rechts und links von mir gesehen hatte. Als ich merkte, dass es nichts mit mir zu tun hatte, setzte ich meine Fahrt fort.
Nachdem etwas Zeit vergangen war, rief ich den Firmenverantwortlichen an. Ich schilderte die Situation. Dann sagte ich, dass es nichts mit uns zu tun habe. Ich sagte, ich setze meine Fahrt fort. Normalerweise informiert man bei einer solchen Situation die Küstenwache. Aber in meiner damaligen psychischen Verfassung konnte ich nicht klar denken. Vor mir waren auch 2-3 Schiffe. Da es mitten auf dem Meer herrenlos war, dachte ich nicht, dass es etwas mit uns zu tun hätte; ich habe nicht gesehen oder vermutet, dass es ein Boot war. Es gab keinen Zusammenstoß. Wir hätten das Geräusch sicher gehört", sagte er.
Andererseits wurde bekannt, dass am Schiff Arel 7 Spuren der bei dem Unfall zerstörten Yacht gefunden wurden.
SCHIFF KEHRTE ZUR UNFALLSTELLE ZURÜCK UND FUHR DANACH WEITER
Bezüglich des Unfalls vom 4. August 2025 zeigen die Marine-Traffic-Aufnahmen, die die Echtzeitpositionen von Schiffen und Yachten weltweit darstellen, dass das Frachtschiff 'Arel 7', das von Çanakkale aus in See gestochen war, während der Fahrt vor der Insel Marmara – wie in der Aussage des Beschuldigten angegeben – ein Rückwärtsmanöver durchführte und anschließend in Richtung der Küste von Yalova weiterfuhr. Auf den Bildern wurde festgestellt, dass das Schiff später vor dem Bezirk Çiftlikköy vor Anker ging.
Unterdessen wurde behauptet, dass Halit Yukay, dessen Suche auf See seit 3 Tagen andauert, nach Athen gereist sei, um seine griechischstämmige Ehefrau und sein Kind abzuholen, und dass er zuvor bereits mehrmals mit seiner eigenen Yacht in dasselbe Gebiet gefahren sei.
Nachrichtenquelle : İHA
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