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Schockierender Mord in Tuzla! Hacker zu Tode geprügelt und verscharrt

In einem unbebauten Gelände im Istanbuler Stadtteil Tuzla wurde eine nackte männliche Leiche gefunden, die teilweise vergraben war und deren Körper teilweise von Tieren verstümmelt worden war. Es wurde festgestellt, dass es sich bei dem Opfer, das durch einen Genickbruch getötet wurde, um den 41-jährigen Muhammed Boduroğlu handelt. Nach einer Operation der Polizei in drei Provinzen wurden fünf Tatverdächtige festgenommen.

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Müslim SARIYAR /12punto.com.tr

Am 23. September gegen 17.00 Uhr alarmierten Bürger im Stadtteil Tuzla Akfırat die Polizei, nachdem sie eine Leiche in einem unbebauten Gelände entdeckt hatten, deren Beine aus der Erde ragten, während der Rest des Körpers vergraben war. Die Polizei, die zum Tatort eilte, sah sich mit einem erschütternden Verbrechen konfrontiert.

DURCH GENICKBRUCH GETÖTET

Die Leiche wurde zur Identifizierung und zur Klärung der Todesursache an das Institut für Rechtsmedizin überführt. Die Untersuchungen ergaben, dass der Mann, dessen Leiche dort vermutlich seit einer Woche lag, durch Schläge und einen Genickbruch getötet wurde.

IDENTIFIZIERUNG DURCH FINGERABDRÜCKE

Die Ermittlungen der Mordkommission der Kriminalpolizei begannen zunächst mit der Identifizierung des Opfers. Ein Abgleich der Fingerabdrücke ergab, dass es sich bei dem Getöteten um Muhammed Boduroğlu handelt, der bereits polizeilich bekannt war. Die Polizei fand bei ihren Recherchen heraus, dass der Verdächtige zuletzt in der Provinz Kocaeli bei einer Polizeikontrolle in einem Taxi aufgefallen war und einer GBT-Überprüfung (Personenüberprüfung) unterzogen wurde. Anhand dieses Hinweises wurden Überwachungskameras ausgewertet und das Haus ermittelt, das der Verdächtige zuletzt in Kocaeli aufgesucht hatte.

Berichten zufolge hatte sich der 41-jährige Muhammed Boduroğlu, der als IT-Experte galt und in seinem Umfeld als 'Hacker' bekannt war, in Kocaeli mit mehreren Personen getroffen. Es wird davon ausgegangen, dass es bei dem Treffen um die Einrichtung einer Kryptowährungs-Wallet ging und Muhammed B. im Zuge eines Streits zusammengeschlagen und getötet wurde.

HANDY DES OPFERS BEI VERDÄCHTIGEN SICHERGESTELLT

Während die polizeilichen Ermittlungen andauerten, begann das Mobiltelefon des verstorbenen Muhammed Boduroğlu Signale zu senden, nachdem eine andere SIM-Karte eingelegt worden war. Ausgehend von diesem Hinweis identifizierten die Teams nacheinander die Personen, mit denen das Opfer zuletzt Kontakt hatte. Die Teams der Mordkommission nahmen die fünf identifizierten Verdächtigen bei Operationen in Istanbul, Kocaeli und Elazığ fest. Bei den Durchsuchungen wurden eine Schusswaffe sowie das Mobiltelefon des getöteten Muhammed Boduroğlu sichergestellt.

EINER DER VERDÄCHTIGEN AN HERZINFARKT GESTORBEN

Unterdessen ergaben die Ermittlungen der Mordkommission, dass ein weiterer Verdächtiger, der als unmittelbar in den Vorfall verwickelt galt, am 6. Oktober an einem Herzinfarkt verstorben ist.

Die Verdächtigen Vedat T. (40), Gürbüz A. (47), Servet P. (44), Serkan Ü. (24) und Emrullah (49) wurden im Polizeipräsidium vernommen. Es wurde bekannt, dass die Verdächtigen angaben, den getöteten Muhammed Boduroğlu zwar zu kennen, ihn jedoch nicht getötet zu haben. Die Verdächtigen, die ebenfalls bereits polizeilich in Erscheinung getreten sind, beschuldigten sich in ihren Aussagen gegenseitig.

KRYPTOWÄHRUNGS-PASSWORT

Die polizeilichen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der als Hacker tätige Muhammed Boduroğlu infolge eines Streits über die Aufteilung von Kryptowährungen getötet wurde. Die Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an.

Nachrichtenquelle : Müslim Sarıyar