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Von der TKP in Defne installierte Wasseraufbereitungsanlagen durch Enerjisa abgeschaltet

Die von der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) nach dem Erdbeben im Bezirk Defne in Hatay installierten Wasseraufbereitungsanlagen wurden von Enerjisa abgeschaltet. Die Bevölkerung in Defne reagierte mit Empörung auf die Situation.

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Die Kommunistische Partei der Türkei (TKP) teilte mit, dass die von ihr installierten 'Wasseraufbereitungsanlagen', die zur Lösung der Wasserprobleme im Bezirk Defne in Hatay dienen sollten, von Vertretern des Energieversorgers Enerjisa abgeschaltet wurden. 

AUCH DER STROM IN WOHNGEBIETEN WURDE ABGESCHALTET

Insbesondere in den vom Erdbeben betroffenen Regionen war die Wasserversorgung zu einem großen Problem für die Bevölkerung geworden. Enerjisa, das die Wasseraufbereitungsanlagen der TKP abschaltete, kappte zudem den Strom für die Menschen, die in Containern in der Umgebung leben, und verschloss die Trafokästen. Nach den Protesten der Bevölkerung drohten die Enerjisa-Mitarbeiter mit den Worten: "Wenn Sie das öffnen oder hier Strom anschließen, drohen Ihnen Strafen."

"SIE HABEN DIE MENSCHEN OHNE WASSER UND STROM ZURÜCKGELASSEN"

Der TKP-Bürgermeisterkandidat für Defne, Hizam Hasırcı, äußerte sich zu dem Vorfall wie folgt:

"Der Strom für eine der Wasseraufbereitungsanlagen, die die Kommunistische Partei der Türkei in den Stadtvierteln installiert hat – konkret die Anlage im Kamil-Yasin-Yolcu-Park im Stadtteil Çekmece –, wurde heute von Enerjisa-Mitarbeitern abgeschaltet. Diejenigen, die zehn Monate nach dem Erdbeben nicht in der Lage sind, die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen, unternehmen heute alles, um den Menschen durch das Abschalten des Stroms für die Trinkwasseraufbereitung das Wasser zu entziehen. Zudem wurde den Menschen, die in Zelten und Containern rund um die Aufbereitungsanlage leben, der Strom abgestellt und der Trafokasten verschlossen. Anschließend wurde die Bevölkerung mit der Drohung eingeschüchtert: 'Wenn Sie das öffnen oder hier Strom anschließen, drohen Ihnen Strafen.' Sollte der Strom nicht wieder angeschlossen werden, werden wir morgen gemeinsam vor dem Gebäude von Enerjisa eine Presseerklärung abgeben."

Nachrichtenquelle : 12punto