Vier Haftbefehle in İliç
Nach der Veröffentlichung eines Sachverständigengutachtens zum Erdrutsch in der Goldmine im Bezirk İliç in Erzincan, bei dem am 13. Februar neun Arbeiter verschüttet wurden, wurden vier weitere Mitarbeiter des Unternehmens festgenommen und inhaftiert. Damit stieg die Zahl der Inhaftierten im Rahmen der Ermittlungen auf 12.
In der Goldmine im Bezirk İliç in Erzincan wurden vier Personen inhaftiert, die laut einem Sachverständigengutachten zum Erdrutsch vom 13. Februar als hauptverantwortlich eingestuft wurden.
Die im 262-seitigen Sachverständigengutachten, das der Ermittlungsakte beigefügt wurde, als hauptverantwortlich eingestuften Personen – der Leiter für Arbeitssicherheit des Unternehmens S.Ç., der Betriebsleiter F.Y., der Projektkoordinator Ö.A. sowie der Sprengingenieur M.K. – wurden zur Aussage bei den Justizbehörden in ihren jeweiligen Wohnorten vorgeladen.
ANZAHL AUF 12 GESTIEGEN
Nach der Befragung durch die Staatsanwaltschaft wurden die vier Verdächtigen inhaftiert. Zuvor waren bereits acht Verdächtige, darunter der kanadische Manager I.R.G. des Unternehmens, das die Goldmine betreibt, inhaftiert worden, während zwei weitere unter gerichtlicher Aufsicht auf freien Fuß gesetzt wurden.
Damit stieg die Zahl der Inhaftierten im Rahmen der Ermittlungen zum Erdrutsch in der Mine auf 12.
Bei den inhaftierten Verdächtigen handelt es sich um Personen, die im Unternehmen als Ingenieure, Manager oder in leitenden Positionen tätig sind.
Nachrichtenquelle: 12punto
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