Vom Schulleiter geworfene Akte als Waffe eingestuft
İbrahim Kutlu Özmantar, Schulleiter an einem Imam-Hatip-Gymnasium in Gaziantep, warf während eines Streits eine Akte nach einer Lehrerin an derselben Schule. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen stufte der Staatsanwalt die Akte als Waffe ein.
Es wurde bekannt, dass İbrahim Kutlu Özmantar, ein Vorstandsmitglied der für ihre Nähe zur Regierung bekannten Bülbülzade-Stiftung, wegen des Vorwurfs angeklagt ist, eine Lehrerin angegriffen zu haben.
Özmantar, der 2022 als Schulleiter am Mehmet Hayri Akınal Mädchen-Imam-Hatip-Gymnasium in Gaziantep tätig war, geriet in einen Streit mit der Koranlehrerin H.Ö.
Im Verlauf der Auseinandersetzung warf Özmantar der Lehrerin eine Akte an den Kopf.
STAATSANWALT STUFT AKTE ALS WAFFE EIN
Wie Birgün berichtet, forderte der Staatsanwalt nach Abschluss der Ermittlungen die Eröffnung eines öffentlichen Verfahrens mit der Begründung, dass Özmantar die Akte wie eine Waffe benutzt und H.Ö. vorsätzlich verletzt habe.
Während Zeugenaussagen, Kameraaufnahmen und ein ärztliches Attest die Vorwürfe von H.Ö. bestätigten, beantragte der Staatsanwalt eine Strafe für Özmantar.
Nachrichtenquelle: 12punto
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