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Er war das Symbol der İmamoğlu-Proteste... Pikachu jetzt auch in Israel

Bei einem Protest gegen Israels Angriffe auf Gaza, an dem in Tel Aviv Zehntausende Menschen teilnahmen, wurden eine Person im Pikachu-Kostüm, die durch Demonstrationen in Istanbul bekannt geworden war, sowie ein weiterer Demonstrant mit einer türkischen Flagge gesichtet.

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Er war das Symbol der İmamoğlu-Proteste... Pikachu jetzt auch in Israel

Die Angriffe, die Israel am 7. Oktober 2023 auf den Gazastreifen begann, dauern trotz des am 10. Januar 2025 erreichten Waffenstillstands mit unverminderter Härte an. Diese Haltung der israelischen Regierung hat auch im eigenen Land für große Empörung gesorgt. Dass Premierminister Benjamin Netanjahu den Waffenstillstand brach und die Angriffe wieder aufnahm, trieb die Bevölkerung auf die Straße.

Zehntausende Menschen versammelten sich in der Hauptstadt Tel Aviv in der Begin-Straße und auf dem Habima-Platz, um gegen die Regierung zu protestieren. Die Demonstranten äußerten scharfe Kritik sowohl an der anhaltenden Bombardierung Gazas als auch am Scheitern des Abkommens zum Gefangenenaustausch.

TÜRKISCHE FLAGGE ERREGTE AUFMERKSAMKEIT 

Eines der auffälligsten Details bei der Demonstration war das Auftauchen eines Demonstranten im „Pikachu“-Kostüm in Tel Aviv, der bereits bei den Solidaritätskundgebungen für den CHP-Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, in Istanbul zu sehen war und in den sozialen Medien viral ging. Neben der besagten Person befand sich ein weiterer Demonstrant, der eine türkische Flagge trug. Dieses Detail deutete darauf hin, dass ein internationales Symbol die Demonstration prägte.

''ANGRIFFE AUF GAZA TÖTEN DIE GEFANGENEN''

Einer der Redner bei dem Protest war der Israeli Gadi Moses, der im Rahmen des Gefangenenaustauschs in Gaza freigelassen wurde. Moses kritisierte die Regierung scharf und sagte: „Die Bombardierungen auf Gaza töten nicht nur Palästinenser, sondern auch die israelischen Gefangenen dort.“ Moses erklärte: „Ich war dort. Ich habe die Geräusche von der anderen Seite der Grenze gehört. Es ist etwas, das einem die Kehle zuschnürt und die Seele lähmt. Die Bombardierungen führen dazu, dass unsere Brüder und Schwestern drinnen alle Hoffnung verlieren und ihre Überlebenskraft einbüßen. Sie töten sie.“

Auch die Soldatin Liri Albag, die in der zweiten Phase des Gefangenenaustauschs zwischen der Hamas und Israel freikam, sprach bei dem Protest. Albag drückte ihre Enttäuschung mit folgenden Worten aus:

„Als der erste Waffenstillstand zusammenbrach, bin ich auch zusammengebrochen. Ich habe meine Hoffnung völlig verloren. Unsere Brüder und Schwestern sind immer noch dort und wir können nicht schweigen. Wir können diese Situation nicht akzeptieren. Sie müssen sofort zurückkehren. Um ehrlich zu sein, bringt sie jede Rückkehr zum Krieg noch mehr in Gefahr.“

AUFRUF DER DEMONSTRANTEN AN DIE REGIERUNG 

Die Demonstranten richteten mit ihren Plakaten und Sprechchören Appelle an die Netanjahu-Regierung. Plakate mit Aufschriften wie „Bringt die Gefangenen zurück“, „Kehrt zum Waffenstillstand zurück“ und „Dieser Krieg tötet uns alle“ waren häufig zu sehen. Während es während der gesamten Demonstration zu keinen Zusammenstößen mit der Polizei kam, betonten die Organisatoren, dass die Aktionen fortgesetzt würden, bis Netanjahu sein Amt niederlege.


Nachrichtenquelle: 12punto

Ekrem İmamoğlu Proteste Pikachu