Warnung des YÖK vor ausländischen Universitäten: „Schwarze Liste“ aktualisiert
Der Vorsitzende des Hochschulrats (YÖK), Erol Özvar, gab bekannt, dass die Entscheidung, ausländische Universitäten, die Verbindungen zur FETÖ/PDY aufweisen, nicht anzuerkennen, weiterhin Bestand hat und eine aktuelle schwarze Liste veröffentlicht wurde.
Der Vorsitzende des Hochschulrats (YÖK), Prof. Dr. Erol Özvar, warnte in einer Botschaft anlässlich des Tages der Demokratie und der nationalen Einheit am 15. Juli Studierende und ihre Familien, die ein Studium im Ausland planen, vor einem ernsten Sachverhalt. Özvar erklärte, dass einige Universitäten, die Verbindungen zur Terrororganisation FETÖ/PDY haben, vom YÖK nicht anerkannt werden und die „schwarze Liste“ dieser Einrichtungen aktualisiert wurde.
KEINE ANERKENNUNG: „TREFFEN SIE KEINE WAHL OHNE INFORMATIONEN“
Özvar äußerte sich in seiner schriftlichen Erklärung wie folgt:
„Unsere Jugendlichen und ihre Familien können sich über E-Devlet oder durch direkte Anfrage beim Hochschulrat über nicht anerkannte Hochschuleinrichtungen informieren. Eine Studienwahl ohne vorherige Überprüfung der Anerkennung kann zu irreversiblen Folgen führen.“
Der YÖK hat erneut unmissverständlich klargestellt, dass Absolventen von Einrichtungen, bei denen eine Verbindung zur FETÖ/PDY festgestellt wurde, keine Anerkennungsbescheinigung erhalten.
41 EINRICHTUNGEN WERDEN NICHT ANERKANNT: FETÖ-VERBINDUNGEN IN 20 LÄNDERN
Auf der aktuellen schwarzen Liste des YÖK stehen 41 Hochschuleinrichtungen, bei denen eine direkte organische Verbindung zur FETÖ/PDY nachgewiesen wurde. Zu den Ländern, in denen sich diese Einrichtungen befinden, gehören die USA, Albanien, Australien, Aserbaidschan, Afghanistan, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Indonesien, Georgien, Irak, Kambodscha, Kanada, Kasachstan, Kirgisistan, Kolumbien, Kosovo, Nigeria, Polen, Rumänien und Turkmenistan.
Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Einrichtungen als Zentren der Organisation für die Ausbildung von Kadern, die Schaffung finanzieller Ressourcen und für Propagandazwecke weltweit dienen.
13 INSTITUTE, LEHRSTÜHLE UND ZENTREN EBENFALLS UNTER VERDACHT
Andererseits werden auch Institute, Zentren oder akademische Lehrstühle, die zwar keine eigenständigen Universitäten sind, aber mit der Organisation in Verbindung stehen, vom YÖK aufmerksam beobachtet. In diesem Zusammenhang wurde betont, dass 13 Einheiten aufgrund ihrer Verbindungen zur Organisation vom YÖK nicht anerkannt werden. Obwohl einige dieser Einheiten unter dem Dach von Gastuniversitäten tätig sind, wurden sie hinsichtlich ihrer Inhalte, ihres Personals und ihrer Arbeitsweise als mit der FETÖ verbunden eingestuft.
Einige dieser Einrichtungen sind:
USA: University of Houston – Gülen Institute
Australien: Deakin University – Research Chair in Islamic Studies and Intercultural Dialogue
Kolumbien: Universidad del Rosario – Centro de Estudios de Turquía
Kanada: University of Waterloo – Master of Peace and Conflict Studies, Conrad Grebel University College – Master of Theological Studies
Nachrichtenquelle: 12punto
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