Warnung von Yavuz Ağıralioğlu an Minister Tekin: 'Zerstückeln Sie nicht die türkische Geschichte': Osmanisches Reich und Republik sind eine Fortsetzung voneinander
Der Vorsitzende der Anahtar Parti, Yavuz Ağıralioğlu, äußerte sich zu Berichten, wonach Bildungsminister Yusuf Tekin im neuen Lehrplan den Begriff „Milli Mücadele“ (Nationaler Befreiungskampf) anstelle von „Kurtuluş Savaşı“ (Befreiungskrieg) verwenden wolle.
Ağıralioğlu bewertete die Berichte über die Äußerungen von Bildungsminister Yusuf Tekin zum neuen Lehrplan und erklärte: „Das Richtige ist, die türkische Geschichte nicht zu zerstückeln, sondern als Ganzes zu lesen; das Osmanische Reich und die Republik nicht als Rivalen, sondern als Fortsetzung voneinander zu betrachten.“
In seiner Bewertung der Berichte, wonach Bildungsminister Yusuf Tekin im neuen Lehrplan den Begriff „Milli Mücadele“ anstelle von „Kurtuluş Savaşı“ verwenden wolle, betonte Ağıralioğlu, dass Anatolien infolge eines großen nationalen Befreiungskampfes von der Besatzung befreit wurde.
„WIR AKZEPTIEREN SIE ALLE ALS TÜRKISCHEN STAAT“
Ağıralioğlu erklärte, dass das Osmanische Reich, das Seldschukenreich und die Republik Türkei Teile desselben historischen Weges seien und sagte: „Sowohl das Osmanische Reich als auch das Seldschukenreich und die Republik Türkei sind türkische Staaten. Wir betrachten alle Staaten, die wir von den Göktürken bis heute gegründet haben, als Glieder desselben historischen Weges und akzeptieren sie alle als türkischen Staat.“
Ağıralioğlu betonte, dass der Übergangsprozess vom Osmanischen Reich zur Republik Türkei kein Bruch, sondern ein Zeichen historischer Kontinuität sei. Er hielt fest, dass der Übergang vom Imperium zum Nationalstaat das Ergebnis der politischen und historischen Bedingungen der damaligen Zeit gewesen sei und dass der Wille der Nation, der sich im nationalen Befreiungskampf manifestierte, die Grundlage dieser Transformation bilde.
In seiner Erklärung fügte Ağıralioğlu hinzu: „Das Richtige ist, die türkische Geschichte nicht zu zerstückeln, sondern als Ganzes zu lesen; das Osmanische Reich und die Republik nicht als Rivalen, sondern als Fortsetzung voneinander zu betrachten. Anstatt die Staaten und Helden unserer glorreichen Geschichte gegeneinander auszuspielen, sollte man sie als verschiedene Epochen des gemeinsamen Weges derselben Nation bewerten.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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