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Welpen in Edirne in Plastiktüte gesteckt und in den Müll geworfen

In der Nähe des Tierheims für Straßentiere der Stadtverwaltung Edirne wurden vier Hundewelpen gefunden, die in einer Plastiktüte in einen Müllcontainer geworfen worden waren. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wurden zwei Mitarbeiter des Tierheims suspendiert und festgenommen. Die Stadtverwaltung und Tierschützer haben Maßnahmen ergriffen.

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Welpen in Edirne in Plastiktüte gesteckt und in den Müll geworfen

Der Vorfall in der Nähe des Tierheims für Straßentiere, das der Veterinärabteilung der Stadtverwaltung Edirne untersteht, hat bei Tierschützern Entsetzen ausgelöst. Nachdem Tierschützer das Winseln von Welpen aus einem Müllcontainer gehört hatten, fanden sie vier Hundewelpen, die in einer Plastiktüte ausgesetzt worden waren. Die Welpen wurden gerettet, ins Tierheim gebracht und mit Futter und Wasser versorgt.

Nachdem sich der Vorfall in den sozialen Medien verbreitet hatte, suchte die Bürgermeisterin von Edirne, Filiz Gencan Akın, das Tierheim auf und traf sich mit Vertretern von Tierschutzvereinen. Die Stadtverwaltung gab bekannt, dass die Arbeitsverträge der Mitarbeiter, die als Verantwortliche für das Entsorgen der Hunde im Müll identifiziert wurden, fristlos gekündigt wurden und ein Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet wurde.

VERANTWORTLICHE FESTGENOMMEN

Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft Edirne geführten Ermittlungen wurden die beiden im Tierheim beschäftigten Mitarbeiter Ş.K. und E.A. festgenommen. Mehmet Esvet Kütük, stellvertretender Vorsitzender des Vereins 22 Dost Ali Derneği, erklärte: „Der Pflichtverstoß ist offensichtlich. Es ist erkennbar, dass nicht gemäß dem Bestattungsprotokoll der Stadtverwaltung Edirne gehandelt wurde. Das verantwortungslose Verhalten der Mitarbeiter hat alle Tierschützer zutiefst erschüttert.“

STADTVERWALTUNG UND FREIWILLIGE WERDEN AKTIV

Nach dem Skandal kündigte Bürgermeisterin Akın an, dass die Besuche im Tierheim intensiviert und die Kontrollen verschärft würden. Zudem wurde mitgeteilt, dass Maßnahmen zur Erhöhung der Anzahl freiwilliger Helfer und zur Umstrukturierung des Personals eingeleitet wurden.

Mehmet Esvet Kütük fügte hinzu: „Dieser Vorfall hat uns dazu veranlasst, uns zu fragen, ob so etwas schon einmal vorgekommen sein könnte. Uns wurde jedoch mitgeteilt, dass es sich um einen Einzelfall handele. Dennoch werden wir in Zukunft wachsamer sein.“


Nachrichtenquelle: 12punto

Edirne Straßenhunde