Wichtige Namen der organisierten Kriminalität nahmen an der Beerdigung von „Kürt Mehmet“ teil
Die Beerdigung von Mehmet Kaplankıran, bekannt als „Kürt Mehmet“, fand mit einer Zeremonie in der Berliner Şehitlik-Moschee statt. An der Zeremonie nahmen auch Personen teil, die mit organisierten Verbrecherbanden in Verbindung stehen.
Die Beerdigung des 62-jährigen Mehmet Kaplankıran, der in Berlin als mit der organisierten Kriminalität verbunden galt und als „Wett-Baron“ bekannt war, fand am 23. Januar in der Berliner Şehitlik-Moschee in Neukölln statt. Etwa tausend Menschen nahmen an der Beerdigung teil. Nach der Zeremonie wurde Kaplankıran auf dem Luisenkirchhof beigesetzt.
POLIZEI ERLIEẞ UMFANGREICHE SICHERHEITSMASSNAHMEN
Es wird berichtet, dass sich unter den Trauergästen auch Personen befanden, die mit der organisierten Kriminalität in Verbindung gebracht werden. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung waren Mitglieder bekannter krimineller Familien wie El Zein, Remmo und Chahrour in der Moschee anwesend. Die Polizei traf umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen für die Beerdigung. Der Sprecher der Berliner Polizei, Florian Nath, erklärte: „Wir waren auf alle Szenarien vorbereitet, aber ein Eingreifen war nicht erforderlich, alles verlief reibungslos.“
Auch Mitglieder der Familie Remmo waren bei der Beerdigung von Mehmet Kaplankıran anwesend. Es wurde berichtet, dass Isa Remmo, ein Familienmitglied, während der Beisetzung eine Rede hielt und Firas Remmo auf seinem Instagram-Account ein Foto hinter dem Leichenwagen teilte, das er mit „Möge Gott ihm gnädig sein“ kommentierte. Zudem wurde mitgeteilt, dass der ehemalige Berliner Abgeordnete Hakan Taş an der Beerdigung teilnahm.
BEHAUPTUNG ÜBER KRANZSPENDE EINES ARZTES MIT GEFÄLSCHTEM DIPLOM
Es wurde bekannt, dass viele Personen mit Verbindungen zu organisierten Verbrecherbanden Kränze zur Beerdigung schickten. In Videos, die in den sozialen Medien kursierten, war zu sehen, dass neben Namen wie Sedat Peker, Emrah Cantürk, Murat Türk und Kadir Hınç auch einige Figuren, die den Banden „Daltonlar“ und „Sarallar“ nahestehen, Kränze geschickt hatten.
Mehmet Kaplankıran war eine bekannte Persönlichkeit, die in Berlin 14 „Wettarena“-Wettbüros betrieb und auch für Investitionen in Restaurants und Immobilien bekannt war. Kaplankıran wurde als „Geschäftsmann“ bezeichnet und war im Alter von 17 Jahren aus Bingöl nach Berlin eingewandert. Er war verheiratet und Vater von zwei Kindern.
VOR EINEM MONAT WAR ER ZIEL EINES ATTENTATS
Kaplankıran war im Dezember 2022 Ziel eines bewaffneten Angriffs auf sein Haus im Stadtteil Lichterfelde geworden. Bei dem von unbekannten Tätern verübten Angriff wurden etwa 20 Schüsse abgegeben. Es wurde behauptet, dass die organisierte Verbrecherbande „Daltonlar“ den Angriff für sich beansprucht habe, doch die Seite der Daltonlar wies diese Behauptungen zurück. Kaplankıran hatte eine Belohnung von 500.000 Euro für die Ermittlung der Täter ausgesetzt.
Der Journalist Osman Çaklı gab an, dass Kaplankıran wegen einer Krebserkrankung in Kuba behandelt wurde und infolgedessen verstorben sei. Çaklı berichtete, dass die Bande der Daltonlar aufgrund der Krebserkrankung von Kaplankıran Frieden geschlossen habe und dass sich unter denjenigen, die Kränze zur Beerdigung schickten, auch Sedat Şahin und die Sarallar befanden.
BEKANNTE KRIMINELLE NAMEN UNTER DEN KRANZSPENDERN
Den Videos in den sozialen Medien zufolge befanden sich unter den Namen, die Kränze zur Beerdigung von Kaplankıran schickten, einige Personen mit Verbindungen zu organisierten Verbrecherbanden. Zu diesen Namen gehören Sedat Peker, Ercan Yılmaz, Emrah Cantürk, İsmail Özen, die Daltonlar, Murat Türk und Kadir Hınç.
Nachrichtenquelle: 12punto
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