Wie gewissenlos kann man sein? Betrüger machen mit dem Hotelbrand in Bolu Werbung für illegale Wetten!
Der Hotelbrand, der am Dienstag, den 21. Januar, in der Nacht in Bolu ausbrach, forderte 78 Menschenleben. Während die Diskussionen über die Verantwortlichkeiten nach diesem tragischen Ereignis, das die gesamte Türkei tief erschüttert hat, andauern, sorgt ein in den sozialen Medien entdecktes Detail für Fassungslosigkeit.
DIE WERBENDEN GEBEN SICH ALS BRANDOPFER AUS
Im Grand Kartal Hotel in Kartalkaya, Bolu, brach am Dienstag, den 21. Januar, in der Nacht ein Feuer aus, bei dem 78 Menschen ums Leben kamen. Nach diesem traurigen Ereignis wurde festgestellt, dass einige Personen den Brand nutzen, um in den sozialen Medien Werbung für illegale Wettseiten zu machen.
In den Werbeanzeigen auf der Social-Media-Plattform Facebook geben sich die Personen als Feuerwehrleute, die bei dem Brand im Einsatz waren, oder als vom Brand betroffene Bürger aus.
DIE LÜGE: „WEIL ICH IHR KIND GERETTET HABE!“
In den Werbeanzeigen, in denen sie sich als Feuerwehrleute ausgeben, erzählen die Personen, dass eine Frau auf sie zugekommen sei und gefragt habe, wie sie sich für die Rettung ihres Kindes aus dem Feuer bedanken könne. Daraufhin habe man ihr eine App auf dem Handy gezeigt und gesagt: „Ich verdiene mein Geld hier, probier es doch auch mal aus. Das soll mein Dankeschön an dich sein.“

Anschließend behaupten sie, selbst die App heruntergeladen zu haben und nach anfänglichen Verlusten Millionen gewonnen zu haben, um die Bürger mit der Werbung für die illegale Wettseite zu betrügen.
BETRÜGER, DIE SAGEN „ICH HABE ALLES BEIM BRAND VERLOREN“, VERKAUFEN HOFFNUNG
In einigen Werbeanzeigen geben sich die Personen zudem als Bürger aus, die im Feuer gefangen waren.
Die Betrüger erfinden die Geschichte einer Familie, die am Tag des Brandes im Hotel übernachtete, und behaupten, um die Geschichte noch tragischer zu machen, dass ihre Kinder aus dem 5. Stock gesprungen seien und sie durch das Feuer ihr gesamtes Hab und Gut verloren hätten.
Die Betrüger behaupten weiter, dass eine Frau auf sie zugekommen sei, ihnen gesagt habe, sie sollten nicht weinen, und ihnen die App gezeigt habe. Auch hier behaupten sie, zunächst Geld verloren, dann aber Millionen Lira gewonnen zu haben, um die Bürger in die Falle zu locken.
SIE ERZEUGEN INTERAKTION MIT FAKE-ACCOUNTS
Die Betrüger beschränken sich nicht nur auf Beiträge über ihre eigenen Social-Media-Konten, sondern behaupten auch mit anderen Konten unter den Beiträgen, dass sie Geld gewonnen hätten.

Die Personen nutzen verschiedene Konten, um unter ihren Werbebeiträgen zu schreiben, dass sie dank der App Geld verdient hätten, und teilen Fotos von Geldbeträgen.
Diese Werbeanzeigen, die buchstäblich darauf abzielen, das Gewissen auszunutzen, ließen die Betrachter fassungslos zurück.
Nachrichtenquelle: İHA
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