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14.012

Zu lebenslanger Haft verurteilt: Brief von Narins Onkel Salim Güran! Dank an Demirtaş...

Salim Güran, der im Fall der Ermordung der achtjährigen Narin Güran in Diyarbakır zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, beteuert in einem aus dem Gefängnis geschriebenen Brief seine Unschuld. Güran behauptet, Nevzat Bahtiyar sei der einzige Täter, und dankte dem ehemaligen HDP-Co-Vorsitzenden Selahattin Demirtaş für dessen Unterstützung.

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Zu lebenslanger Haft verurteilt: Brief von Narins Onkel Salim Güran! Dank an Demirtaş...

Die leblose Leiche der achtjährigen Narin Güran, die am 21. August 2024 im Viertel Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır verschwunden war, wurde am 19. Tag der Suchaktionen in einem Sack in einem Bachbett gefunden.

Ihr Onkel Salim Güran, der im Prozess um Narins Tod zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, beteuert in einem aus dem Gefängnis verfassten Brief seine Unschuld.

Güran behauptet, Nevzat Bahtiyar sei für den Mord verantwortlich, und bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn und seine Familie als Verleumdung.

"WIR SIND KEINE MÖRDER"

Güran beginnt seinen Brief mit den Worten: "Ich, Salim Güran, schreibe als ein Onkel mit gebrochenem Herzen" und erklärt, dass er trotz fehlender konkreter Beweise zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden sei.

Güran, der Vater von sieben Kindern ist, äußerte: "Narin war mein Leben, mein Blut. Sie haben mich beschuldigt, meine Nichte ermordet zu haben. Wir sind unschuldig, wir sind keine Mörder."

DANK AN DEMİRTAŞ FÜR UNTERSTÜTZUNG

In seinem Brief erwähnte Güran, dass der ehemalige HDP-Co-Vorsitzende Selahattin Demirtaş sie unterstützt habe.

Über Demirtaş schrieb Güran: "Ich habe die Grüße von Herrn Selahattin Demirtaş erhalten. Ich sende ihm von hier aus viele Grüße. In dieser schwierigen Zeit, in der viele Menschen ihre Ohren, Münder und Augen verschlossen haben, hat er sich erhoben und laut verkündet, dass uns Unrecht geschieht."

"DER EINZIGE MÖRDER IST NEVZAT BAHTİYAR"

Güran behauptet, Nevzat Bahtiyar sei der einzige Täter, und gibt an, dass die Aussagen von Zeugen, die bestätigen könnten, dass er am Tag des Vorfalls zu Hause war, nicht berücksichtigt worden seien.

Güran argumentiert, dass Telefonaufzeichnungen, Gutachten und Schrittzählerdaten seine Unschuld belegen würden, und sagte: "Lesen Sie die Akte, gehen Sie ins Dorf, sehen Sie sich den Tatort an. Das Verbrechen wurde in nur 19 Minuten begangen. Warum will trotz dieser Beweise niemand die Wahrheit sehen?"

Gürans Brief enthielt folgende Aussagen:

"Ich verzeihe weder dem brutalen Nevzat Bahtiyar, der unsere Tochter ermordet hat, noch irgendjemandem, der uns in diese Lage gebracht hat. Ich bin auch ein Vater.

Ich appelliere an die Öffentlichkeit: Diejenigen, die diese Vorwürfe gegen mich erheben, könntet ihr euren eigenen Kindern etwas antun? Gibt es in eurem eigenen Leben auch Verleumdungen, wie ihr sie uns gegenüber aussprecht?

Ihr habt den brutalen Nevzat Bahtiyar, der seine Aussage achtmal geändert hat, zum armen Mann gemacht. Und diejenigen, die diesen Brutalen weiterhin als 'arm' bezeichnen... Mein Wunsch an Gott ist, dass er ihn zu eurem Nachbarn macht.

Lesen Sie die Akte, gehen Sie ins Dorf, sehen Sie sich den Tatort an. Um Gottes Willen, das Verbrechen wurde in nur 19 Minuten begangen. Welcher Verstand, welche Logik akzeptiert das?

Am Tag des Vorfalls hatte ich sieben Zeugen in meinem Haus. Meine Kinder und meine Frau waren zu Hause. Ihre Aussagen wurden nicht einmal berücksichtigt."

"WIR WOLLEN GERECHTIGKEIT"

Salim Güran, der angibt, seit fast zwei Jahren im Gefängnis zu sitzen, wiederholte am Ende seines Briefes seine Forderung nach Gerechtigkeit.

Güran schrieb: "Behörden, seht endlich hin, hört unsere Stimme. Wir sind unschuldig, wir sind keine Mörder" und beendete seinen Brief mit den Worten: "Gerechtigkeit! Gerechtigkeit! Gerechtigkeit!"


Nachrichtenquelle: 12punto

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