Finden Sie Nachrichten im folgenden Datumsbereich
und und
und und
und und
Löschen
Euro
Arrow
54,1021
Dollar
Arrow
44,8412
Pfund Sterling
Arrow
63,1524
Gold
Arrow
6270,6429
BIST 100
Arrow
10.729

Zur Schönheits-OP gegangen, Beine verloren: Betroffene Frau droht nun die Zwangsvollstreckung!

Das Leben von Sevinç Çelik, die sich 2014 im Medipol-Krankenhaus einer Nasenkorrektur unterzog, verwandelte sich innerhalb von zwei Monaten in einen Albtraum. Nur zwei Monate nach der Schönheitsoperation mussten ihr beide Beine amputiert werden, nachdem sie sich eine Infektion zugezogen hatte. Daraufhin reichte Çelik gegen das Medipol-Krankenhaus eine Klage auf materiellen Schadensersatz in Höhe von 300.000 TL und auf immateriellen Schadensersatz in Höhe von 700.000 TL ein. Nach zehn Jahren Prozessdauer wies das Gericht die Schadensersatzforderung von Çelik ab und leitete ein Zwangsvollstreckungsverfahren gegen sie ein, um die Gerichtskosten einzutreiben. Hayriye Çağır, die Anwältin von Sevinç Çelik, äußerte sich gegenüber 12punto zu dem Fall.

Überlass die Wahl deiner Nachrichten nicht dem Algorithmus - entscheide selbst, was du liest. Füge 12punto zu deinen bevorzugten Quellen hinzu!
Zur Schönheits-OP gegangen, Beine verloren: Betroffene Frau droht nun die Zwangsvollstreckung!

Melik ÇELİK- 12punto.com.tr

Sevinç Çelik, die sich 2014 im Medipol-Krankenhaus einer Nasenkorrektur unterzog, verlor während der Operation infolge einer Infektion ihre Beine.

Çelik, die auch ihren zehnjährigen Rechtsstreit verloren hat, ließ den Prozessverlauf von ihrer Anwältin Hayriye Çağır gegenüber 12punto.com.tr bewerten.

Rechtsanwältin Hayriye Çağır

DER PROZESS DAUERTE 10 JAHRE

Çağır äußerte sich zu dem zehnjährigen Verfahren wie folgt:

"Wir haben gegen das Krankenhaus Klage auf materiellen und immateriellen Schadensersatz eingereicht, nachdem unsere Mandantin Sevinç Çelik unmittelbar nach der ästhetischen Nasenoperation im Krankenhaus erkrankte, ins Krankenhaus eingeliefert wurde und dies letztlich zur Amputation ihrer Beine führte. Der Prozess dauerte etwa zehn Jahre. In den Gutachten wurde behauptet, dass bei der Schönheitsoperation kein Behandlungsfehler vorlag."

KLAGE WURDE ABGEWIESEN

Çağır, die betonte, dass ihre Mandantin zuvor keinerlei Vorerkrankungen hatte, erklärte zum Prozessverlauf:

"Dass sie nach der Operation erkrankte und trotz Meldung dieser Beschwerden beim zuständigen Arzt und im Krankenhaus ohne jegliche Untersuchung abgewiesen wurde, wurde im Urteil überhaupt nicht bewertet.

Unserer Ansicht nach wurde die verschärfte Sorgfaltspflicht des Krankenhauses und des Arztes während des gesamten Verfahrens nicht angemessen gewürdigt. Die Beschwerden der Mandantin wurden als Komplikationen abgetan und nicht untersucht; zudem wurde die Klage mit der Begründung abgewiesen, dass eine Krankheit vorlag, die die Mandantin zuvor nie hatte."

"WIR HABEN DAS REGIONALGERICHT ANGERUFEN"

Rechtsanwältin Çağır wies darauf hin, dass vor der Schönheitsoperation keinerlei Krankheit bestand, und fuhr fort:

"Im Prozess wurden Zeugen gehört. Auch die Zeugen bestätigten, dass Sevinç Çelik vor dem Eingriff keine gesundheitlichen Probleme hatte und erst nach der Operation erkrankte und sich ihr Zustand verschlechterte. Obwohl das Gericht die Klage abgewiesen hat, haben wir gegen diese Entscheidung Berufung beim Regionalgericht eingelegt."

MIT ZWANGSVOLLSTRECKUNG KONFRONTIERT

Çağır erklärte, dass ihre Mandantin nicht nur beide Beine verloren habe, sondern nun auch durch die Zwangsvollstreckung erneut zum Opfer werde: "Die Akte wartet noch auf ihre Prüfung. Das Krankenhaus hat jedoch aufgrund der Klageabweisung die Vollstreckung der zugunsten des Krankenhauses festgesetzten Anwaltskosten gegen die Mandantin eingeleitet. Somit ist die Mandantin derzeit nicht nur ihre beiden Beine los, sondern sieht sich auch noch einer Zwangsvollstreckung gegenüber."


Nachrichtenquelle: Melik Çelik

Operation Sevinç Çelik Medipol Krankenhaus Hayriye Çağır