Zweiter Disney-Fall! 'Atatürk'-Film 'Mustafa' in Europa blockiert... 'Angriff der armenischen Lobby'
Der erste Animationsfilm über die Kindheit des großen Staatsgründers Atatürk, 'Mustafa', kam am 25. Oktober in die Kinos. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Vorführung des Films in Europa blockiert wurde. Produzent Kamuran Ayna äußerte sich dazu mit bemerkenswerten Worten.
Der am Freitag, den 25. Oktober, angelaufene Film 'Mustafa' stieß auch in Europa auf großes Interesse.
Die Tickets für 'Mustafa', den ersten Animationsfilm, der sich auf die Kindheit des Gründers der Republik Türkei, des großen Staatsgründers Gazi Mustafa Kemal Atatürk, konzentriert, waren bereits seit dem Vorverkaufsstart am 18. Oktober im Ausland zum Ziel bestimmter Lobbys geworden.
Wie sich nun herausstellte, führte diese Situation dazu, dass die Vorführung des Films in Europa letztlich verhindert wurde.
Kamuran Ayna, einer der Produzenten des Films, sprach gegenüber Can Uğur von der Zeitung Cumhuriyet und berichtete, dass sie unmittelbar nach Beginn der Filmwerbung in Europa von der armenischen Lobby an der Vorführung gehindert werden sollten. Er erklärte, dass diese Blockade nur wenige Stunden vor dem Kinostart erfolgreich war.
ER WIES AUF DIE ARMENISCHE LOBBY HIN
Kamuran Ayna sagte: „In Europa leben Millionen unserer Landsleute. Ausgehend von der Tatsache, dass auch unsere Kinder dort das Recht haben, Atatürk, den Gründervater ihres Landes, kennenzulernen, haben wir Schritte für Vorführungen in Europa unternommen. Die sehr positiven Reaktionen und die Unterstützung, die wir anfangs erhielten, kehrten sich kurz vor dem Kinostart regelrecht ins Gegenteil um“, und verwies dabei auf die in Europa einflussreiche armenische Lobby.
Ayna erklärte, dass sie nach den ersten positiven Ansätzen für den Kinostart täglich neue negative Nachrichten von europäischen Verleihern erhalten hätten: „Nachdem wir Vorverträge mit den Verleihern abgeschlossen hatten, erhielten wir jeden Tag Anrufe aus einem anderen Land. Alle Verleiher begannen plötzlich, die Bedenken zu äußern, die ihnen von den Kinobetreibern übermittelt wurden. Das Ergebnis ist, dass wir unseren Film derzeit nicht in Europa zeigen können.“
WER STECKT DAHINTER?
Kamuran Ayna betonte, dass den Verleihern die Hände gebunden seien, da die Kinos gezwungen waren, die Türen zu schließen: „Zuerst kam die Absage aus Deutschland, dann aus Österreich. Dabei hatten wir mit den Verleihern sogar eine Planung für die einzelnen Kinosäle erstellt. Es stand bereits fest, an welchen Orten in Europa der Film anlaufen sollte. Doch die Kinos konnten diesem Druck leider nicht standhalten. Leidtragende sind die hunderttausenden türkischen Kinder, die in Europa leben. Denn wir haben diesen Film für Kinder gemacht, die Atatürk verstehen müssen, und für Eltern, damit sie ihnen Atatürk leichter näherbringen können. Unsere Kinder in Europa waren in diesem Punkt sehr wichtig. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, ihre Bindung zu ihrem Land und ihrer Geschichte zu stärken, wurden aber Opfer eines Angriffs der armenischen Lobby. Wir sind sehr traurig, dass wir 'Mustafa' unseren Kindern nicht zeigen konnten“, so Ayna.
‘SIE KÖNNEN TUN, WAS SIE WOLLEN, WIR WERDEN IHN JEDEM UNSERER KINDER ZEIGEN!’
Produzent Ayna betonte, dass sie ihre Bemühungen für den Film 'Mustafa' fortsetzen werden, und äußerte sich wie folgt:
„Wir haben diesen Film gemacht, um Kindern unseren Staatsgründer von seiner menschlichen Seite näherzubringen. Wir haben ihn gemacht, damit sie unabhängig von den Schwierigkeiten, auf die sie stoßen, die Kraft finden können, wieder aufzustehen. Wir sprechen vom Gründervater eines jahrhundertealten Baumes, der Republik Türkei. Zumal der Film 'Mustafa' sich auf die Kindheit Atatürks konzentriert. Selbst hier sehen wir, dass eine polarisierende, provokative Sprache verwendet wird und Menschen manipuliert werden.
Das ist einerseits traurig, andererseits ein Zeichen dafür, wie sehr wir diesen Film brauchen. Mögen äußere Feinde versuchen, ihn zu blockieren, mögen innere Feinde provozieren; wir sind entschlossen, 'Mustafa' jedem Kind zu zeigen, das die Zukunft der Republik Türkei darstellt. Diejenigen, die sich an unserer Vergangenheit, unserer Gründungsgeschichte, dem Symbol unserer 100-jährigen Freiheit und sogar an seiner Kindheit vergreifen, werden zweifellos verlieren; unsere Kinder, die Mustafa Kemal Atatürk kennenlernen und gut verstehen, werden gewinnen. Das wissen wir.“
NICHT DIE ERSTE AKTION DER ATATÜRK-GEGNER
Ayna erklärte, dass dies nicht die erste Aktion der Atatürk-Gegner sei:
"Eigentlich ist dies nicht der erste Angriff, den der Film 'Mustafa' erlebt. Der Film, der erst seit zwei Tagen in den Kinos läuft, wurde bereits am 18. Oktober, als der Vorverkauf in der Türkei startete, von Social-Media-Trollen angegriffen, die Atatürk und die Republik ablehnen. Diejenigen, die den Film unterstützten, zeigten unter dem Hashtag “#furkanbölükbaşıtutuklansın” (Furkan Bölükbaşı soll verhaftet werden) ihre Reaktion auf die Reaktionären."
Nachrichtenquelle: 12punto
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