Was sind die verschiedenen Arten von Baiser (Meringue)?
Baiser, in der Schweiz, Frankreich und Italien auch als Meringue bekannt, ist eine Art Schaumgebäck, das aus Eiweiß und Puderzucker hergestellt wird. Dieses auch in der Türkei konsumierte Dessert besteht aus Eiweiß, Zucker, einer Säure wie Weinsteinbackpulver oder Essig und – obwohl unsichtbar – der wichtigsten Zutat: Luft. Es gibt drei verschiedene Arten von Baiser.
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Die Ursprünge des Baisers sind noch immer etwas geheimnisvoll, doch das Larousse Gastronomique behauptet, es sei entweder von einem Schweizer Konditor italienischer Herkunft namens Gasparini oder vom Koch des polnischen Königs Stanisław I. Leszczyński erfunden worden.
Es gibt auch andere Quellen, die behaupten, Baiser sei eine englische Erfindung.
Baiser, das sowohl weich als auch hart verzehrt werden kann, wird üblicherweise in den unterschiedlichen Varianten Französisch, Italienisch oder Schweizer zubereitet.
WAS SIND DIE BAISER-ARTEN (MERINGUE)?
Französisches Baiser – Kalt geschlagen: Das Eiweiß wird steif geschlagen, anschließend werden pro Ei 50 g Puderzucker hinzugefügt und weiter geschlagen. Mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel wird die Masse auf ein gefettetes Backblech gegeben und gebacken.
Schweizer Baiser – Warm geschlagen: Die Zubereitung ähnelt sehr dem kalt geschlagenen Baiser, jedoch wird das Eiweiß, sobald es schaumig wird, über einem Wasserbad (bei 50 °C) weiter geschlagen. Der entscheidende Punkt ist, dass das Wasser nicht kochen darf. Puderzucker wird hinzugefügt und die Masse wird ebenfalls mit einem Löffel auf das Backblech gegeben und gebacken.
Italienisches Baiser – Heiß geschlagen: Da die Zubereitung sehr schwierig ist, wird es meist in Konditoreien hergestellt. Während das Eiweiß geschlagen wird, lässt man einen 118 °C heißen Zuckersirup einfließen. Dadurch erhalten die Baisers nach dem Backen eine sehr feste Konsistenz.