Zeki Demirkubuz äußert sich zu Nuri Bilge Ceylan: 'Eigentlich sind wir ein Komplott'
Zeki Demirkubuz, der mit seinem neuen Film 'Hayat' ins Kino zurückkehrt, nahm an einer Gesprächsrunde in Van teil. Über die Kontroverse mit Nuri Bilge Ceylan sagte Demirkubuz: "Eigentlich sind Nuri Bilge und ich ein Komplott. Nicht nur Nuri Bilge, auch İsmail (Kılıçarslan) gehört dazu. Wir drei sind ein Komplott."
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Der Regisseur Zeki Demirkubuz, der nach acht Jahren Pause mit dem Film 'Hayat' ins Kino zurückgekehrt ist, traf sich in Van bei einer Gesprächsrunde mit dem Publikum.
Bei der Veranstaltung, die von der Regisseurin Dilan Engin moderiert wurde, sprach Demirkubuz über viele Themen, von seinem persönlichen Werdegang bis hin zu seinem Leben im Kino.
Im Frage-und-Antwort-Teil der Veranstaltung, die mit über drei Stunden die geplante Zeit überschritt, fragten die Zuschauer Demirkubuz nach seinem neuesten Film 'Hayat' und der Kontroverse mit dem Regisseur Nuri Bilge Ceylan.
'NORMALERWEISE SCHAUEN ES 10 TAUSEND MENSCHEN'
Über die Kontroverse mit Nuri Bilge Ceylan sagte Demirkubuz: "Eigentlich sind Nuri Bilge und ich ein Komplott. Nicht nur Nuri Bilge, auch İsmail (Kılıçarslan) gehört dazu. Wir drei sind ein Komplott. Normalerweise würden diesen Film 10 Tausend Menschen sehen, aber dank dieser Sache haben ihn 65 Tausend Menschen gesehen. Ich werde ihnen Prozente geben".
'ES KOMMEN SELTSAME ANGEBOTE'
Demirkubuz erklärte, dass der Film 'Masumiyet' auch im Ausland auf großes Interesse gestoßen sei, und richtete eine Spitze in Richtung Nuri Bilge Ceylan bezüglich des Filmfestivals von Cannes:
"Wegen meiner Dummheit konnte ich es nicht ausreichend verwerten, aber das Interesse im Ausland war groß. Ich habe ihn dem Venedig-Festival gegeben, das als erstes anfragte; Cannes wollte ihn zum Beispiel auch. Wobei, sie wollen ihn nicht mehr, sie wollen Nuri Bilge... Mir hat sich eine seltsame Gelegenheit eröffnet. Ich fahre nach Frankreich, ich fahre dorthin. Es kommen seltsame Angebote. Ich bin auch verwirrt.
In solchen Zeiten laufe ich weg. Wenn ich zu viel Aufmerksamkeit bekomme, laufe ich weg. Um mich dem nicht auszuliefern, laufe ich ein wenig weg und halte Rückschau; wenn es mich moralisch zu verderben droht, laufe ich komplett weg. Wenn nicht, versuche ich, eine korrektere Beziehung aufzubauen."