MHP-Chef Bahçeli: 'Israel muss zur Vernunft kommen und darf sich nicht auf seine amerikanischen Onkel verlassen.'

Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli erklärte zur Frage, was für die Befreiung Palästinas getan werden müsse: „Israel muss zur Vernunft kommen. Es darf sich nicht auf seine amerikanischen Onkel verlassen. Es muss einen Weg finden, diese Schwierigkeiten zu überwinden, indem es sich um die Türkei schart.“

İHA

Der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli nahm in der Parteizentrale an der Eröffnungszeremonie des 19. Ausbildungsjahres der Schule für Politik und Führung teil.

In seiner Erklärung gegenüber Pressevertretern drückte Bahçeli sein Bedauern über die Aktivitäten zwischen Gaza und Israel aus und sagte: „Gaza ist derzeit einer unmenschlichen Behandlung ausgesetzt. Es gibt kein Wasser, keinen Strom. Die Menschen sind von jeglichen Möglichkeiten abgeschnitten. Wenn wir diesen Verlauf mit der Vergangenheit vergleichen, entsteht ein neuer Geist eines Kreuzzugs, der vor 927 Jahren begann. Das ist ein bemerkenswertes Thema. Ein Großteil der Weltstaaten ermutigt und provoziert Israel, Lobbys werden aktiv, die Presse unterstützt sie, während auf der anderen Seite viele Unterdrückte qualvoll leiden“, sagte er.

Bahçeli äußerte in seiner Rede unter anderem folgende Punkte:

  • Israel muss zur Vernunft kommen. Es darf sich nicht auf seine amerikanischen Onkel verlassen. Es muss einen Weg finden, diese Schwierigkeiten zu überwinden, indem es sich um die Türkei schart. Das Problem liegt weder in der Türkei noch in der Welt. Es liegt zwischen Amerika und Israel. Wenn jemand das Problem lösen wird, dann sie.

DREI FLUGZEUGE VOLLER HILFSGÜTER EINGETROFFEN

  • Unterdessen ist es gelungen, drei Flugzeuge voller humanitärer Hilfe über Ägypten nach Gaza zu bringen. Auf diese Weise wurde eine aufopferungsvolle Anstrengung unternommen, um sicherzustellen, dass eine Gemeinschaft, die dem Untergang geweiht ist, wieder auf die Beine kommt. Als MHP möchte ich erklären, dass wir die vielseitigen diplomatischen Aktivitäten unseres Präsidenten und seiner Kollegen in jeder Phase und unter Einsatz jeglicher Opferbereitschaft bedingungslos unterstützen.
  • Es ist notwendig, auf der Grundlage des Jahres 1967 einen palästinensischen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt zu gründen und sicherzustellen, dass die dortige Gesellschaft eine Zwei-Staaten-Struktur erhält. Das ist der Standpunkt der Türkei, das ist ihre Entschlossenheit. Zuerst müssen wir einen Waffenstillstand erreichen und die Zerstörung verhindern; dort können nicht einmal unsere Kinder beerdigt werden. Der Mangel an Brot und Strom dort nimmt überhand. Diejenigen, die in der Türkei jeden Tag von Problemen sprechen, schweigen zu diesen Themen. Man muss in Kenntnis dieser Realität handeln.