Neue Studie: Rotschöpfe gibt es seit 10 Millionen Jahren
Forscher haben entdeckt, dass das Phäomelanin-Pigment, das bei Amphibien die rote Farbe erzeugt, bis zu 10 Millionen Jahre zurückreicht.
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Eine neue Studie zeigt, dass die rote Farbe bei Tieren seit 10 Millionen Jahren existiert. Beim Menschen gilt sie als eine der seltensten natürlichen Haarfarben. Weniger als 2 Prozent der Weltbevölkerung haben von Natur aus rotes Haar. Obwohl dies das Ergebnis einer Mutation des MC1R-Gens ist, war bisher nicht bekannt, wie weit die Ursprünge zurückreichen.
Untersuchungen haben rote Farbpigmentmoleküle bei Fröschen freigelegt. Dies hat Wissenschaftler auf den Plan gerufen. Den Ergebnissen zufolge gibt es Tiere mit roter Färbung seit 10 Millionen Jahren.
Laut einer Studie von Forschern des University College Cork reicht das Phäomelanin-Pigment, das bei Amphibien die rote Farbe erzeugt, 10 Millionen Jahre zurück. Der in Nature veröffentlichte Forschungsartikel enthält wichtige Erkenntnisse.
Die Untersuchung wurde von Dr. Tiffany Slater und Professor Maria McNamara sowie ihrem Team von der School of Biological, Earth and Environmental Sciences des University College Cork durchgeführt.
Dr. Slater äußerte sich zu den Ergebnissen wie folgt;
"Diese Entdeckung ist sehr aufregend, da sie Paläontologen eine größere Möglichkeit bietet, verschiedene Melanin-Pigmente in viel mehr Fossilien zu identifizieren. Dies wird ein genaueres Bild der Farben alter Tiere zeichnen und wichtige Fragen zur Evolution von Farben bei Tieren beantworten. Wissenschaftler wissen immer noch nicht, wie oder warum Phäomelanin, das für Tiere giftig ist, entstanden ist, aber Fossilienfunde könnten dieses Rätsel lösen."
Wissenschaftler sagen, dass diese neuen Erkenntnisse dazu beitragen könnten, die ursprünglichen Farben ausgestorbener Organismen besser zu verstehen.