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Der Mechanismus hinter dem Schnurren von Katzen wurde entschlüsselt

Eine neue Entdeckung wirft Licht auf das Schnurren von Katzen, das seit Jahren ein Rätsel blieb.

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Der Mechanismus hinter dem Schnurren von Katzen wurde entschlüsselt

Wissenschaftlich konnte bisher nicht geklärt werden, wie Katzen das Schnurren erzeugen. Eine neue Studie bringt nun jedoch wichtige Erkenntnisse zu diesem Geräusch.

Der Mechanismus hinter dem Schnurren von Katzen blieb bis heute ein Rätsel. Es ist bekannt, dass Katzenartige drei verschiedene Arten von Lauten von sich geben: Miauen, Fauchen und Schnurren. Während die Mechanismen hinter dem Miauen und Fauchen bekannt sind, war der Prozess hinter dem Schnurren bisher nicht vollständig geklärt.

Eine neue, in Current Biology veröffentlichte Studie hat aufgezeigt, wie Katzen diese charakteristischen niederfrequenten Geräusche erzeugen, die auf Menschen beruhigend wirken. In der Studie wurde entdeckt, dass ein spezielles Polster in den Stimmbändern der Katzen für das Schnurren verantwortlich ist.

Frühere Studien deuteten darauf hin, dass das Schnurren durch einen speziellen Mechanismus in den Stimmbändern des Kehlkopfes erzeugt wird. Es war bekannt, dass diese Geräusche als Folge der Entspannung der Muskeln in den Stimmbändern entstehen.

Die neue Studie, die von Forschern der Universität Wien durchgeführt wurde, deutet darauf hin, dass für die Entstehung des Katzenschnurrens diese speziellen Muskelkontraktionen nicht erforderlich sind.

Die neue Studie zeigt, dass der Kehlkopf von Hauskatzen in der Lage ist, beeindruckend tiefe Töne in Schnurrfrequenzen zu erzeugen, ohne dass dafür neuronale Impulse oder wiederholte Muskelkontraktionen erforderlich sind.

Der Mechanismus der Tonerzeugung wird mit einer knarrenden Stimme verglichen. Die Wissenschaftler erklären: „Lange Zeit glaubte man, dass Katzen ihre niederfrequenten Schnurrgeräusche durch einen völlig anderen Mechanismus erzeugen, der aktive Muskelkontraktionen beinhaltet.“

Der wichtigste Teil der neuen Forschung ist, dass Katzenkehlköpfe ohne neuronale Impulse oder Muskelkontraktionen problemlos Geräusche im Schnurrmuster mit einer Grundfrequenz von 25-30 Hz erzeugen können. Damit ist das Rätsel gelöst, wie Katzen schnurren.


Nachrichtenquelle: 12punto