Wissenschaftler gaben die Entdeckung von 74 Pflanzen- und 15 Pilzarten im vergangenen Jahr bekannt
Wissenschaftler der Royal Botanic Gardens, Kew (Kew Gardens) in England haben im Jahr 2023 74 neue Pflanzen- und 15 neue Pilzarten identifiziert.
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Wie die BBC berichtet, müssen laut den Forschungsergebnissen der Wissenschaftler von Kew Gardens mindestens drei Viertel der Lebewesen, die in verschiedenen Teilen der Welt – von Felsen in der Antarktis bis hin zu Vulkangipfeln – entdeckt wurden, unter Schutz gestellt werden.
Der leitende Forscher Dr. Martin Cheek erklärte, dass die Benennung dieser Lebewesen der erste Schritt zum Schutz der Arten sei.
Dr. Raquel Pino-Bodas, Pilzexpertin bei Kew Gardens, fügte hinzu: "Mit diesen Entdeckungen ist es durchaus möglich, auf natürlichem Wege Lösungen für die Probleme zu finden, mit denen wir heute konfrontiert sind, etwa durch Nahrungsmittel, Medikamente und Wirkstoffe."
Zu den bemerkenswertesten der 74 Pflanzen- und 15 Pilzarten, die Kew Gardens 2023 entdeckte, gehören:
- Drei neue Pilzarten, die in der Antarktis gefunden wurden
- Eine Orchidee, die auf dem Gipfel des Mount Nok auf der indonesischen Insel Waigeo entdeckt wurde und in vulkanischen Regionen lebt
- Eine Palme namens "Pinanga subterranea", die auf der asiatischen Insel Borneo gefunden wurde und unter der Erde wächst
- Eine Pflanze namens "Crepidorhopalon droseroides", die zur Familie der Lippenblütler gehört und vermutlich fleischfressend ist
- Zwei Baumarten, die in der Kalahari-Wüste in Angola unter dem Sand leben und bei denen nur die Blüten an die Oberfläche ragen
- Eine auf Madagaskar entdeckte Orchidee mit transparenten und blass gefärbten Blüten
- Eine Pilzart, die in Südkorea in Lebensmittelabfällen entdeckt wurde
- Eine lilafarbene Blume, die in Thailand gefunden wurde
- Eine in Südafrika gefundene Pflanze, die Indigo enthält