Porsches Auslieferungen im ersten Halbjahr um 16 Prozent gesunken: Verkäufe auf dem schwächsten Stand seit 6 Jahren
Die Auslieferungen von Porsche im Zeitraum Januar bis Juni sanken auf 122.306 Einheiten. Der Rückgang in China und Nordamerika schwächte das globale Ergebnis.
Der deutsche Luxusautohersteller Porsche verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen deutlichen Rückgang bei seinen weltweiten Auslieferungen. Die Auslieferungen des Unternehmens im Zeitraum Januar bis Juni sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 122.306 Einheiten.
Mit diesem Ergebnis verzeichnete Porsche die schwächste Verkaufsleistung im ersten Halbjahr der letzten 6 Jahre. Besonders der Nachfragerückgang in den großen Märkten des Unternehmens trug zu diesem Minus bei.

Während die Verkäufe in Nordamerika um 13 Prozent zurückgingen, erreichte der Rückgang in China 32 Prozent. Porsche teilte mit, dass die Schwäche bei den Verkäufen auf das Ende der Produktion des Modells 718 mit Verbrennungsmotor, den hohen Basiseffekt beim vollelektrischen Macan-Modell sowie das Auslaufen von Steueranreizen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA zurückzuführen sei.
RÜCKGANG BEI DEN AKTIEN
Nach den Verkaufszahlen verzeichneten die an der Frankfurter Börse gehandelten Porsche-Aktien im Tagesverlauf einen Wertverlust von bis zu 1,3 Prozent.

Es wird darauf hingewiesen, dass CEO Michael Leiters, der sein Amt im Januar antrat, aufgrund der Herausforderungen bei der Strategie für Elektrofahrzeuge und der nachlassenden Nachfrage die Umstrukturierungsmaßnahmen zur Steigerung der Rentabilität des Unternehmens fortsetzt.
Um die Rentabilität zu stützen, hatte Porsche im April beschlossen, seine Anteile an der Bugatti-Partnerschaft zu verkaufen. Die Unternehmensführung signalisierte, dass für die kommende Zeit weitere Vermögensverkäufe auf der Agenda stehen könnten, um den Fokus zu schärfen und die Erträge zu stärken.
Nachrichtenquelle: 12punto
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