Die verspätete Bekanntgabe der Ergebnisse sorgte für Empörung... YKS-Ergebnisse veröffentlicht, doch die Debatten halten an: Studenten sind empört
Nach der Bekanntgabe der YKS-Platzierungsergebnisse waren die Kapazitäten der staatlichen Universitäten zu 99 Prozent ausgelastet, während an den privaten Stiftungsuniversitäten ein Viertel der Bachelor-Studienplätze unbesetzt blieb. Viele Studenten äußerten ihren Unmut über die Ergebnisse in den sozialen Medien. Sie beklagten, dass sie trotz hoher Platzierungen keinen Studienplatz erhalten hätten.
Nach den vom Vorsitzenden des Hochschulrats (YÖK), Erol Özvar, bekannt gegebenen Daten blieben an den staatlichen Universitäten in den Bachelor-Studiengängen lediglich 3.022 Plätze frei. Die Kapazitäten der zweijährigen Kurzstudiengänge (Ön lisans) waren hingegen vollständig ausgeschöpft.
Während Studiengänge mit einer Mindestplatzierungsanforderung wie Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Rechtswissenschaften vollständig belegt waren, lag die Auslastungsquote in den Ingenieurwissenschaften bei über 97 Prozent und in den Lehramtsstudiengängen bei über 95 Prozent.
Während an den staatlichen Universitäten eine Rekordauslastung verzeichnet wurde, stellte sich die Situation an den Stiftungsuniversitäten genau umgekehrt dar. In den Bachelor-Studiengängen blieben 27.131 Plätze und in den Kurzstudiengängen 17.281 Plätze unbesetzt. Damit sank die Auslastungsquote der Stiftungsuniversitäten von 91 Prozent im Vorjahr auf 76 Prozent.
Der Bildungsexperte Salim Ünsal bewertete die Situation wie folgt: „Sowohl der leichte Anstieg der Kapazitäten als auch die hohen Studiengebühren sind die Hauptgründe für diesen Einbruch.“
BEWERBER ÄUSSERN KRITIK IN SOZIALEN MEDIEN
Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse äußerten viele Bewerber ihre Meinung auf der Social-Media-Plattform X. Einige Bewerber zeigten sich empört darüber, dass sie für keinen Studiengang zugelassen wurden, während andere kritisierten, dass sie aufgrund der unerwartet hohen Platzierungswerte auf die unteren Ränge ihrer Wunschlisten verwiesen wurden.
KAPAZITÄTSRÜCKGANG VERÄNDERTE DIE PLATZIERUNGEN
Der Bildungsexperte Salim Ünsal betonte, dass es in diesem Jahr insbesondere in Fachbereichen wie Rechtswissenschaften, Zahnmedizin, Betriebswirtschaftslehre und Internationale Beziehungen an staatlichen Universitäten einen Kapazitätsrückgang von bis zu 18 Prozent gegeben habe.
Ünsal erklärte: „Als die Kapazitäten sanken, erreichten die Abweichungen bei den Platzierungen ihren Höhepunkt. Die Überfüllung in den Bereichen Gesundheitswissenschaften, Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre und Ingenieurwesen wirkte sich negativ auf die Chancen der Bewerber aus, ihre Wunschstudienplätze zu erhalten. Es liegt kein Fehler vor. Das Problem resultiert daraus, dass die Bewerber die veränderten Platzierungen nicht korrekt vorhersehen konnten und nicht genügend Präferenzen angegeben haben.“
MEHR ALS 5 TAUSEND FREIE PLÄTZE AN UNIVERSITÄTEN IN DER TRNZ
Auch an den Universitäten in der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) gab es bemerkenswerte Lücken. Den veröffentlichten Daten zufolge waren von 12.537 Bachelor-Plätzen 7.968 belegt, während 4.569 frei blieben. Bei den Kurzstudiengängen wurden von 4.480 Plätzen 881 nicht gewählt. Insgesamt blieben somit 5.430 Plätze unbesetzt. Die Auslastungsquote der Universitäten in der TRNZ lag bei 68,1 Prozent.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Überraschende Ergebnisse zur 'neuen Partei' von Özgür Özel
Özgür Özel antwortet mit konkretem Datum zur Anzahl der Rücktritte
Waldbrand in Antalya unter Kontrolle gebracht
Die PKK-Öffnung und der Weg von Özgür Özel!..
Wie haben die Zeitungen den Abschied von Özgür Özel von der CHP bewertet?
Huthis greifen saudischen Tanker an
Was hat die CHP getan?
Özels Vorstoß für eine neue Partei in der Weltpresse
Die neue CHP gegen die CEHAPE
Von der Selbstwirksamkeit zur Hilflosigkeit