Devran Güran, Sohn von Salim Güran, droht in sozialen Medien! Beitrag mit Patronen sorgt für Aufsehen
Während im Mordfall Narin Güran in Diyarbakır die Zwischenentscheidung verkündet wurde, sorgten die Social-Media-Beiträge von Devran Güran, dem Sohn des Angeklagten Salim Güran, für großes Aufsehen. Die drohenden Nachrichten und die Äußerung „Wer will, bekommt eine Kugel, wer will, bekommt Liebe“ lösten Empörung aus. Das Social-Media-Konto von Devran Güran wurde inzwischen geschlossen.
Im Prozess um die Ermordung der 8-jährigen Narin Güran im Stadtteil Tavşantepe im Bezirk Bağlar in Diyarbakır, in dem sich vier inhaftierte Angeklagte wegen Mordes verantworten müssen, wurde in der Zwischenentscheidung festgelegt, dass der Prozess auf den Donnerstag, den 26. Dezember, um 09.00 Uhr vertagt wird und die Untersuchungshaft fortbesteht.
Am dritten Verhandlungstag wurden dem Gericht neue Kameraaufnahmen aus Narins Dorf vorgelegt. Die Bilder stammen von den Überwachungskameras der Militärbasis Dara 2, die sich gegenüber dem Haus von Narins Vater Arif Güran befindet.
Die Familie behauptete lange Zeit, dass diese Aufnahmen den Verlauf des Prozesses verändern würden. Die Aufnahmen wurden gesichtet, es wurden jedoch keine beweisrelevanten Informationen gefunden.
Die Verteidiger konzentrierten sich darauf, die Mobilfunkmastdaten zu entkräften, die als wichtigstes Beweismittel in der Anklageschrift gelten und belegen sollen, dass die Angeklagten am Tag des Mordes zusammen waren.
EINSPRUCH GEGEN DNA-SPUREN
Am dritten Verhandlungstag legten die Anwälte der Angeklagten Einspruch gegen die Verwendung der Mobilfunkmastdaten als Beweismittel ein und widersprachen zudem den Haar- und DNA-Spuren, die im Fahrzeug des inhaftierten Angeklagten Salim Güran gefunden wurden.
Der inhaftierte geständige Angeklagte Nevzat Bahtiyar bekräftigte seine Behauptung, dass der Onkel Narin getötet habe und er selbst lediglich die Leiche am Bachufer versteckt habe.
DROHENDER BEITRAG VON SALIM GÜRANS SOHN
Zuletzt wurde eine Drohbotschaft in den sozialen Medien von Devran Güran, dem Sohn des Angeklagten Salim Güran, bekannt.
Es wurde festgestellt, dass Devran Güran in der Biografie seines Instagram-Accounts geschrieben hatte: "Wer will, bekommt so viel Liebe, wie er möchte; wer will, bekommt so viel Munition, wie er nicht möchte. Wo ich mich nicht wohlfühle, kann niemand ruhen."
Andererseits bedrohte Devran Güran in einem Beitrag auch Nevzat Bahtiyar.
Nachdem die besagten Äußerungen für Aufsehen gesorgt hatten, ist der Account von Devran Güran derzeit nicht mehr erreichbar. Es wird behauptet, dass Güran seinen Account gelöscht hat.
"WENN DAS JEMAND ANDERES SCHREIBEN WÜRDE, WÄRE ER IN GEWAHRSAM"
Der Journalist Ferit Demir, der den Social-Media-Account von Devran Güran auf X teilte und die Polizei, die Gendarmerie sowie das Gouverneursamt von Diyarbakır markierte, kommentierte den Beitrag wie folgt:
"Diese Social-Media-Seite gehört dem Sohn von Salim Güran...
Wenn irgendein Bürger diesen Text in den Biografiebereich seines Social-Media-Accounts schreiben würde, würde er sofort in Gewahrsam genommen werden.
Sehen die Polizei und die Gendarmerie von Diyarbakır diese Seite nicht? 'Wer will, bekommt so viel Liebe, wie er möchte; wer will, bekommt so viel Munition, wie er nicht möchte. Wo ich mich nicht wohlfühle, kann niemand ruhen.' Wem oder welchen Personen sendet Devran Güran mit diesem Munitions-Beitrag auf seinem Social-Media-Account so ungeniert eine Nachricht?"
Hier sind diese Beiträge...
Nachrichtenquelle : 12punto
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