Fatih Altaylı kommentiert Acun Ilıcalı und illegale Wetten: 'Man müsste auch gegen TRT ermitteln'
Der Journalist Fatih Altaylı äußerte sich zu den Ermittlungen gegen den stellvertretenden Vorsitzenden von Fenerbahçe, Acun Ilıcalı. Altaylı sagte: „Das ist nicht Acuns Sache. Wenn man deshalb gegen Acun ermittelt, müsste man auch gegen TRT und ähnliche Sender ermitteln. Denn ich erinnere mich, diese Werbung bei TRT gesehen zu haben.“
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Fenerbahçe-Vizepräsidenten Acun Ilıcalı sowie die Verantwortlichen der digitalen Plattformen TV8 und Exxen wegen des Vorwurfs der Werbung für und Förderung von illegalen Wetten eingeleitet.
Der Journalist Fatih Altaylı äußerte sich auf seinem persönlichen YouTube-Kanal zu dem Vorfall.
Hier sind die wichtigsten Punkte aus Altaylıs Erklärungen:
„Diese Vorwürfe gegen Acun Ilıcalı bestanden schon seit einiger Zeit, insbesondere nachdem Acun Vorstandsmitglied bei Fenerbahçe wurde. Nachdem Galatasaray wegen der illegalen Wettseite – war es KingBet oder so ähnlich? – Werbung geschaltet hatte und sich herausstellte, dass dies illegal war, hatte die Fenerbahçe-Führung Lärm gemacht. Daraufhin hatte Galatasaray mit der Aussage ‚Acun, du machst auch Werbung für illegale Wetten auf deinen Fernsehsendern‘ reagiert.“
Acun habe daraufhin gesagt: ‚Mein Bruder, das sind Spiele, die wir live übertragen. Wir verkaufen die Werbung bei diesen Live-Übertragungen nicht, und soweit ich weiß, verkauft Acun sie auch nicht.‘
TRT ALS BEISPIEL GENANNT
Früher, als der TRT Spiele übertrug, nutzte der TRT diese Werberechte und nahm das Geld ein. In den folgenden Jahren änderte sich diese Situation, und die Vereine oder bei Länderspielen die Verbände begannen, diese Rechte zu vermieten. Zum Montenegro-Spiel und einem weiteren Spiel sagt Acun: ‚Die Vermarktungsrechte für diese Spiele liegen bei dem jeweiligen Verband.‘
Das stimmt, sie liegen bei dem Verband, aber soweit ich weiß, hat ein türkisches Unternehmen diese Vermarktungsrechte von diesen Verbänden erworben. Tatsächlich stand bei dem Montenegro-Spiel vorgestern an Stellen, an denen keine Werbung war, auch der Name dieser Firma auf den Werbebanden.
Wem gehört diese Firma? Das ist die eigentliche Frage.
Ja, sie gehört Acun. Das heißt, es ist nicht Acun, der die Vermarktung betreibt. Eine Firma vermarktet das. Wem gehört diese Firma?
Außerdem möchte ich noch sagen: Ähnliche Dinge wurden auch bei ausländischen Spielen gesehen, die der TRT übertragen hat. Wir haben gesehen, dass es bei Länderspielen, die der TRT in der Vergangenheit übertragen hat, oder bei anderen Spielen, die der TRT übertragen hat, diese Art von illegaler Wettwerbung oder Werbung für in der Türkei verbotene Wettseiten gab.
Lassen Sie mich noch etwas anderes zu Acun sagen. Im Ausland gab es eine Wettfirma, eine illegale Wettfirma mit Sitz in den Niederlanden. Diese illegale Wettfirma trug den Namen von Acuns Fernsehsendern oder seiner Plattform. Ich habe darüber geschrieben, und Acun sagte: ‚Bruder, das hat nichts mit uns zu tun, das ist jemand, der unseren Namen benutzt. Wir haben dagegen geklagt.‘ Es gab eine Seite, die mit dem Namen von Acuns Firma begann und dasselbe Logo verwendete.
Das ist nicht Acuns Sache. Wenn man deshalb gegen Acun ermittelt, müsste man auch gegen den TRT und andere ermitteln. Denn ich erinnere mich, diese Werbung auch beim TRT gesehen zu haben.“
Nachrichtenquelle : 12punto
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