Neue Entwicklung im Fall Talu: Betrug über verschiedene Bankkonten aufgedeckt
Im Betrugsfall um Kıvanç und Beril Talu, die durch "Var Böyle Tipler" bekannt wurden und bei dem es um Millionenbeträge geht, gibt es neue Entwicklungen. Die Geschädigten haben Petitionen eingereicht, die belegen, dass das Paar Menschen unter Verwendung verschiedener Konten getäuscht hat.
Im Prozess gegen den Social-Media-Phänomen Kıvanç Talu und seine Ehefrau Beril Talu, die durch ihren Account "Var Böyle Tipler" bekannt wurden, sind neue Details über den Vorwurf des Millionenbetrugs mittels eines Schneeballsystems ans Licht gekommen.
In dem Verfahren gegen das Ehepaar Talu, das nach einer Flucht ins Ausland in die Türkei zurückkehrte und verhaftet wurde, wurde durch die Aussagen der Geschädigten festgestellt, dass sie Betrug über verschiedene Bankkonten begangen haben.
'Hayriye'- und 'Fahriye'-Konten: In einem von einem Geschädigten eingereichten Schriftsatz wurde angegeben, dass er auf Anweisung von Beril Talu insgesamt 547.000 Lira auf die Konten von Personen namens 'Hayriye' und 'Fahriye' überwiesen habe.
Der Geschädigte erklärte, dass der Betrug durch die Nutzung solcher verschiedener Konten durchgeführt wurde.
Nach der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu erstellten Anklageschrift entschied das 4. Schwurgericht Istanbul-Anadolu, dass die Untersuchungshaft der Angeklagten fortgesetzt wird.
Zudem wurden Schreiben an die Polizeidirektionen der Bezirke gesandt, um die sozioökonomische Situation der Angeklagten zu untersuchen. Für die erste Verhandlung des Prozesses, die im Januar stattfinden wird, wurde die zwangsweise Vorführung der Kläger angeordnet.
In der im letzten Monat erstellten Anklageschrift wurde dargelegt, dass Kıvanç und Beril Talu über ihren Social-Media-Kanal ein sympathisches und vertrauenswürdiges Image aufgebaut hätten, um Menschen zu täuschen und sie mit einem Schneeballsystem um Millionen Lira zu betrügen. Das Paar sammelte mit dem Unternehmen "Var Böyle Tipler" unter dem Vorwand von Werbeinvestitionen insgesamt 3.017.000 Lira von 13 Personen ein. In der Anklageschrift wurden für Kıvanç und Beril Talu sowie für Berils Vater, Ertan Koç, jeweils Haftstrafen von bis zu 195 Jahren gefordert.
Geld auf andere Konten überwiesen: Im Prozess gab einer der Geschädigten per Schriftsatz an, dass sein Schaden höher sei als in der Anklageschrift angegeben.
Er gab an, dass er aufgrund seines Vertrauens in Beril Talu auf deren Anweisung hin auch Geld auf die Konten anderer Personen überwiesen habe. Der Geschädigte legte Bankbelege und seinen Schriftverkehr mit Talu vor und hielt fest, dass er insgesamt 547.000 Lira auf die Konten von Personen namens Halil, Hayriye, Hadi, Ramazan, Yüksel und Fahriye überwiesen habe. Er erklärte, dass dieses Geld nicht zurückgezahlt wurde und er durch betrügerische Methoden geschädigt wurde.
Nachrichtenquelle : 12punto
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