Özgür Demirtaş äußert sich zu Inflation, Wechselkurs und Mindestlohn: Er listet die notwendigen Maßnahmen auf
Prof. Dr. Özgür Demirtaş, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzen an der Sabancı-Universität, erläuterte, was die Türkei im wirtschaftlichen Bereich getan hat und was sie tun muss.
Prof. Dr. Özgür Demirtaş, Vorsitzender des Lehrstuhls für Finanzen an der Sabancı-Universität, kommentierte den wirtschaftspolitischen Kurs der Türkei mit den Worten „das hält niemand aus“ und legte seine Empfehlungen dar.
Prof. Dr. Demirtaş fasste die aktuellen Maßnahmen der Türkei in fünf Punkten zusammen und bewertete die Lage wie folgt: „Eine derartige Unterdrückung der Löhne führt zur Vernichtung der Kaufkraft von Mindestlohnempfängern. Bei der Rückzahlung von Bankkrediten werden Katastrophen ihren Lauf nehmen.“
'DIE TÜRKEI TEURER ALS GRIECHENLAND ZU MACHEN...'
Özgür Demirtaş, der auch die notwendigen Maßnahmen für die Türkei auflistete, äußerte folgende Prognose für den Fall, dass die von ihm in sechs Punkten beschriebenen Maßnahmen nicht umgesetzt werden:
"Das Volk wird gegen diesen Plan aufbegehren, und der Plan wird scheitern, noch bevor er funktioniert."
"Man muss vom Dollar ablassen und den Druck auf den Mindestlohn verringern"
Der Social-Media-Beitrag von Prof. Dr. Özgür Demirtaş lautet wie folgt:
„Was die Türkei zu tun versucht und was sie tun sollte:
Was sie zu tun versucht:
1) Den Dollar/TL-Kurs stark unter Druck setzen,
2) Die Löhne stark unter Druck setzen,
3) Exporteure und Tourismusunternehmer regelrecht ersticken,
4) Die Türkei teurer machen als Griechenland, Italien und Spanien,
5) Die Inflation im Eiltempo senken wollen...
Das hält niemand aus....
Eine solche Unterdrückung der Löhne führt zur Vernichtung der Kaufkraft von Mindestlohnempfängern. Bei der Rückzahlung von Bankkrediten drohen Katastrophen.
DOLLAR, MINDESTLOHN, INFLATION, ZINSEN...
Was getan werden muss:
1) Den Dollar/TL-Kurs schnell auf 38 freigeben
2) Den Druck auf den Mindestlohn etwas verringern
3) Den Druck auf Export und Tourismus reduzieren
4) Die Türkei zwar nicht extrem billig, aber auch nicht mehr teuer machen
5) Das Inflationsziel auf 2026 ausdehnen
6) Die Zinsen im November/Dezember, wenn auch nur symbolisch, senken
Andernfalls wird die Bevölkerung gegen diesen Plan aufbegehren, und der Plan wird scheitern, noch bevor er greifen kann.
'DIE VOLLSTÄNDIGE FREIGABE DER DEVISEN'
Zudem notwendige Maßnahmen:
1) Vollständige Öffnung der Swap-Märkte
2) Vollständige Freigabe der Devisenmärkte
3) Abkehr vom Status eines Landes hinter einem halben Eisernen Vorhang
4) Umsetzung der strukturellen Reformen, die nie durchgeführt wurden"
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Verletzungsstatus von Osimhen, Lemina und Singo bei Galatasaray bekannt gegeben
Achtung beim Online-Verkauf: Steuerüberwachung ausgeweitet
VAR für das Derby Fenerbahçe gegen Beşiktaş steht fest!
Brücken und Autobahnen werden privatisiert: 15. Juli- und FSM-Brücke ebenfalls auf der Liste
Regeln im Schengen-Raum ändern sich
Peugeot-Preisliste für September 2026 steht fest
Neue Details zur 'Panel'-Operation gegen Anwälte bekannt geworden
Detail zur Gökçek-Ära bei der ABB-Untersuchung
Kriminalisierung und Depolitisierung
Erste Stellungnahme von Osimhen nach Verletzung im Başakşehir-Spiel