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Brisanter Bericht von DİSK-AR: 'Die Belastung der SGK durch Privatkliniken nimmt zu'

Das Forschungszentrum der Gewerkschaft DİSK (DİSK-AR) hat eine Studie mit dem Titel „Die Belastung der SGK durch Privatkliniken nimmt zu“ veröffentlicht. Dem Bericht zufolge stieg der Anteil der Zahlungen, die die Sozialversicherungsanstalt (SGK) an Privatkliniken leistet, allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 um 153 Prozent.

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Brisanter Bericht von DİSK-AR: 'Die Belastung der SGK durch Privatkliniken nimmt zu'

Die Zahl der Privatkliniken, auf die sich nach dem Skandal um die sogenannte „Neugeborenen-Bande“ erneut die Aufmerksamkeit richtet, steigt von Jahr zu Jahr. In der vom Forschungszentrum der Gewerkschaft DİSK (DİSK-AR) unter dem Titel „Die Belastung der SGK durch Privatkliniken nimmt zu“ veröffentlichten Studie wurden bemerkenswerte Daten geteilt. Dem Bericht zufolge stieg die Belastung der SGK durch Privatkliniken allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 um 153 Prozent. Mit anderen Worten: Der Anteil der Zahlungen der SGK an Privatkliniken verzeichnete einen Anstieg von 153 Prozent. 

Im selben Bericht sank der Anteil der Zahlungen für staatliche Krankenhäuser der zweiten Versorgungsstufe auf 53,9 Prozent. 

In dem Bericht, in dem darauf hingewiesen wird, dass die SGK pro Patient von Jahr zu Jahr mehr Geld an Privatkliniken zahlt, heißt es: „Die Krankenhäuser der SGK (SSK) und anderer öffentlicher Krankenversicherungen wurden unentgeltlich an das Gesundheitsministerium übertragen. Nicht nur die SSK-Krankenhäuser, sondern auch die zur SSK gehörende Medikamentenfabrik wurde geschlossen. Im Ergebnis wurde die SGK vollständig in die Lage versetzt, Gesundheitsdienstleistungen einzukaufen. Wie bekannt ist, werden öffentliche Beiträge zum Gesundheits- und Sozialversicherungssystem mit einem demagogischen Ansatz als ‚Defizit‘, ‚Belastung‘ oder ‚schwarzes Loch‘ bezeichnet. Tatsächlich nimmt jedoch die Belastung der SGK durch Privatkliniken zu. Diese Untersuchung befasst sich mit der stetig wachsenden Belastung der SGK durch Privatkliniken“

In der Untersuchung wurden folgende Feststellungen getroffen:

  • Seit 2012 stiegen die Zahlungen der SGK pro Patient an staatliche Krankenhäuser um das 4,7-fache, während die Zahlungen an Privatkliniken um das 9,4-fache zunahmen.
  • Die Gesundheitsausgaben der SGK unterscheiden sich erheblich zwischen privaten und öffentlichen Krankenhäusern.
  • Die SGK zahlte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 pro Patient etwa dreimal so viel an Privatkliniken wie an öffentliche Einrichtungen.
  • Obwohl die Zahl und der Anteil der Patienten, die Privatkliniken aufsuchen, zurückgegangen sind, steigen die Stückzahlungen der SGK an diese Kliniken.
  • Das Verhältnis der Zahlungen der SGK pro Patient an Privatkliniken zum Durchschnittswert lag 2012 bei 105 Prozent und stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 auf 153 Prozent.
  • Die SGK zahlt pro Patient von Jahr zu Jahr mehr Geld an Privatkliniken.
  • In den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 zahlte die SGK im Vergleich zu staatlichen Krankenhäusern der zweiten Versorgungsstufe etwa dreimal so viel pro Patient an Privatkliniken. Im Zeitraum 2012-2024 stiegen die Stückzahlungen pro Patient in staatlichen Krankenhäusern der zweiten Versorgungsstufe um 469 Prozent, in staatlichen Krankenhäusern der dritten Versorgungsstufe um 518 Prozent und in Universitätskliniken um 648 Prozent. Im gleichen Zeitraum betrug der Anstieg der Stückzahlungen der SGK pro Patient an Privatkliniken 940 Prozent.

Nachrichtenquelle: 12punto

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