Neue Transfers der AKP sorgen für Unbehagen und Sorge: Versprechen auf Kandidatur sorgt für Unruhe in den Parteikreisen
Während die Transfers der AKP aus der Opposition innerhalb der Partei für Unbehagen sorgen, hat die Behauptung, dass einigen neu beigetretenen Abgeordneten eine erneute Kandidatur bei den kommenden Wahlen versprochen wurde, in den Parteiorganisationen zu Reaktionen geführt. Es heißt, dass AKP-Mitglieder, die schon lange auf eine Kandidatur warten, besorgt über die schwindenden Chancen sind, während man sich in Parteikreisen darüber unterhält, dass die Führung die Tür für weitere Neuzugänge offen halten werde.
Dass bei den Feierlichkeiten zum 25. Gründungsjubiläum der AKP einigen Abgeordneten und Bürgermeistern von Oppositionsparteien Parteianstecker verliehen wurden, hat die Spekulationen über die politische Strategie der Regierungspartei für die neue Periode angeheizt.
Der AKP-Vorsitzende und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan betonte bei derselben Zeremonie den „Türkei-Konsens“, was innerhalb der Partei nicht nur auf ein bestimmtes politisches Thema beschränkt gesehen wird. AKP-Quellen zufolge wird diese Rhetorik als Teil einer breiteren Linie bewertet, die darauf abzielt, verschiedene politische und gesellschaftliche Segmente zu erreichen.
Dem Bericht von Cumhuriyet zufolge wird in den Parteikreisen darüber gesprochen, dass die Kontakte zu Abgeordneten und politischen Persönlichkeiten aus verschiedenen Parteien nach Beginn des neuen Legislaturjahres im Parlament fortgesetzt werden könnten. In diesem Rahmen wird betont, dass die neuen Beitritte nicht nur wegen ihrer Auswirkungen auf die parlamentarische Arithmetik, sondern auch wegen des politischen Bildes, das sie in der Öffentlichkeit erzeugen, als wichtig erachtet werden.
Botschaft der Expansion durch Transfers
Es wird zum Ausdruck gebracht, dass den Transfers in der AKP eine Bedeutung beigemessen wird, die über einen technischen Schachzug zur Erhöhung der Sitzzahl der Partei hinausgeht. Nach Einschätzung von Parteistrategen wird der Übertritt gewählter Persönlichkeiten aus Oppositionsparteien zur AKP als ein Element gesehen, das die Botschaft „Die AKP wächst, die Opposition löst sich auf“ stärkt.
Eine weitere Überlegung, die in den Kulissen hervorsticht, ist das persönliche Wählerpotenzial der transferierten Abgeordneten in ihren jeweiligen Regionen. Es wird berichtet, dass die AKP-Führung der Ansicht ist, dass mit dem Beitritt einiger Namen, die über die Listen anderer Parteien gewählt wurden, auch ein Teil der Wählerschaft dieser Personen erreicht werden könne.
Dieser Ansatz soll dazu beitragen, die Tür für Namen, die der AKP beitreten möchten, weit offen zu halten. Parteiquellen zufolge werden unabhängig von ihrer politischen Vergangenheit Namen, denen in ihrer Region ein gewisses Potenzial zugeschrieben wird, in der Strategie für die neue Periode berücksichtigt.
Neue Beitritte sorgten für Unbehagen
Die Transferpolitik der AKP wird innerhalb der Partei nicht nur hinsichtlich der politischen Wirkung der Neuzugänge diskutiert. In den Parteikreisen wird darüber gesprochen, dass einigen Abgeordneten, die zur AKP gewechselt sind, versprochen wurde, dass sie bei den kommenden Parlamentswahlen erneut als Kandidaten aufgestellt werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass diese Situation bei denjenigen, die schon lange in den AKP-Organisationen tätig sind und bei den kommenden Wahlen eine Kandidatur für das Parlament erwarten, für Unbehagen sorgt. Es heißt, dass einige Personen innerhalb der Partei der Ansicht seien, dass die erneute Nominierung von Abgeordneten, die nach ihrer Wahl über die Listen anderer Parteien zur AKP gewechselt sind, die Kandidatur-Chancen derjenigen verringern könnte, die aus den eigenen Parteiorganisationen kommen.
Es wird jedoch zum Ausdruck gebracht, dass die AKP-Führung trotz dieses Unbehagens innerhalb der Partei dazu tendiert, ihre Transferpolitik fortzusetzen. Während darauf hingewiesen wird, dass in der neuen Legislaturperiode weitere Beitritte von Oppositionsparteien zur AKP auf der Tagesordnung stehen könnten, wird Erdoğans Betonung des „Türkei-Konsenses“ als Rahmen für diese politische Öffnung in der kommenden Zeit bewertet.
In diesem Zusammenhang wird erklärt, dass die Rhetorik des „Türkei-Konsenses“ nicht nur als allgemeiner politischer Aufruf, sondern auch als Teil einer Strategie genutzt werden könnte, die den Beitritt von Persönlichkeiten aus verschiedenen politischen Lagern zur AKP umfasst.
Nachrichtenquelle: 12punto
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