32 Personen nach Razzia bei Maydonoz Döner inhaftiert
Im Zuge der Ermittlungen gegen die Restaurantkette Maydonoz Döner wegen angeblicher Verbindungen zur FETÖ wurden von 63 festgenommenen Personen 32 in Untersuchungshaft genommen.
Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten FETÖ-Ermittlungen gegen die Restaurantkette Maydonoz Döner, für die der Einlagensicherungsfonds (TMSF) einen Treuhänder bestellt hatte, gab es eine wichtige Entwicklung. Von den 63 im Zuge der Ermittlungen festgenommenen Verdächtigen wurden 32 inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt.
Die Ermittlungen waren durch die am 21. Februar eingeleiteten „Kıskaç-40“-Operationen in den Fokus gerückt. Die Generalstaatsanwaltschaft stellte fest, dass Verantwortliche von Maydonoz Döner über persönliche Konten sowie Firmenkonten Geldtransfers an Personen mit FETÖ-Verbindungen getätigt hatten. Es wurde ermittelt, dass es sich bei der Mehrheit dieser Personen um durch Dekrete (KHK) entlassene Soldaten, Lehrer und Beamte handelte. Die Geldtransfers seien getätigt worden, um die Verbindungen zur Organisation zu stärken und Abspaltungen zu verhindern.
Berichten des Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrats (MASAK) zufolge wurden 74 Filialen von Maydonoz Döner untersucht. Dabei kam heraus, dass 29 Filialen Personen, die in der Vergangenheit bereits Gegenstand von FETÖ-Ermittlungen waren, durch inoffizielle Partnerschaften Arbeitsplätze verschafft hatten. Bei den am 24. Juni in Istanbul und sieben weiteren Provinzen durchgeführten gleichzeitigen Razzien wurden alle Verdächtigen gefasst und festgenommen.
Nachrichtenquelle: AA
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